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Offline Benny  
#1 Geschrieben : Donnerstag, 31. Oktober 2013 12:43:05(UTC)
Benny


Rang: Graue Eminenz
Mitglied seit: 09.12.2007(UTC)
Beiträge: 5,800
Wohnort: Taunus
Hallo Leute,

Ort: Laufenselden

Uhrzeit: 21:00 bis 2:15 Uhr

Wetter: Klar, mäsige Transparenz, -2°C

GG: fst ~5m8

Eine Nacht bei der ausnahmsweise die Objekte in den Hintergrund traten. Langweilig? Das Gegenteil war der Fall! Aber von vorne...

Als ich kurz nach neun am Platz eintraf waren Jan und Hans bereits mit dem Aufbau fertig, vor allem Hans neues Gerät interessierte mich brennend. Nicht nur, dass ich überzeugt bin, dass er nun "sein" Gerät schlechthin gefunden hat, ich wollte ein Teleskop dieses Herstellers, welches auch immer, nach vielen Jahren der Fernbewunderung endlich einmal direkt vor meiner Nase haben. So baute ich auch erst einmal gar nicht das eigene Gerät auf sondern widmete mich auf Wunsch und mit Erlaubnis von Hans zunächst seinem neuen 12" f/4,5 Spacewalk Telescopes Dobson von Christian Busch. Fast hätte ich versehentlich sogar das erste Licht bekommen, das lehnte ich aber kategorisch ab: Das gebührt niemand anderem als dem Besitzer Wink

Da ich mehr als die halbe Nacht mit dem Erkunden und Bequatschen dieses Teleskops verbrachte möchte ich meine Eindrücke gleich an den Anfang stellen:

Die Bilder des Teleskops kann sich ja jeder auf der entsprechenden Webseite anschauen (ja ich mache jetzt mal Schleichwerbung), als ich ankam war er ja schon komplett aufgebaut. Das erste was mir auffiel war die vorbildliche Vollabdeckung der Spiegelbox mit einem gigantischen Lüfter versehen, der fast unhörbar seinen Dienst tat. Der Hut ist optisch sehr filigran aus Alu und Holz gefertigt, die FS-Einheit (mit Tauheizung) sieht sehr wertig aus und wie ich später bei der Justage merkte auch tadellos in der Bedienung. Das erste Bewegen des Gerätes war... eine echte Offenbarung! Ich bilde mir ein, schon ziemlich viele Dobsons unterschiedlichster Hersteller und ebenso viele Selbstbauten geschwenkt zu haben, aber was ich hier an Rückmeldung bekam... Gänsehaut! Ich will hier natürlich keinen der mir bekannten Selbstbauer irgendwie herabsetzen, aber woran die Haptik für mich als NICHT-Besitzer dieser Geräte immer etwas irritiert ist bei aller Weichheit das Gefühl "Oh aufpassen, nicht zu fest anfassen". Realistisch sind die natürlich mit Sicherheit ebenso stabil und unkaputtbar aber man hat oft das Gefühl etwas zerbrechliches zu berühren. Dieser Eindruck fehlt hier völlig, von der Stabilität her hat man "richtig was in der Hand", ähnlich einem völlig starren Volltubus, aber mit der sanften Smoothness eines perfekten Selbstbaus. Kein Losbrechen, kein Ruckeln, nicht einmal im Ansatz. Später verstärkte sich der Eindruck beim Beobachten, während man einen Stangendobson von GSO oder Skywatcher noch problemlos bei 200x nachführen kann, meinen Martini bei 300x, sehe ich hier kaum sichtbare Grenzen, das Schwingen (ich scheue mich fast es so zu nennen) bewegt sich in so engen Grenzen, dass auch bei Höchstvergrößerungen weder beim Fokussieren noch beim Nachführen irgendwelche negativen Effekte auftreten.

Der Blick geht vom Hut weiter nach unten, das Stangendesign mit seinen Verstrebungen ist auf den ersten Blick in der Dunkelheit erst einmal unübersichtlich, zeitgleich aber mit Sicherheit einer der Hauptgründe für die Steifigkeit des Systems, den Aufbau hat man so oder ähnlich schon gesehen, umgesetzt ist es genial einfach. Was mir besonders gut gefallen hat (nicht nur bei diesem Teleskop) ist die Art der Stangenklemmung, die nicht nur fix zu bewerkstelligen und ohne verlierbare Einzelteile gestaltet ist, sondern vor allem den Transport der Stangen in einem Stück erlaubt, auch muss man sich keine Sorgen um die Reihenfolge der Stangen machen, durchdacht und nachahmenswert Wink Beim Abbau zeigt sich ein weiteres feines Feature: Während bei meinem Martini zwar theoretisch einen Transport des Hutes in der Spiegelbox bietet, aber wer schraubt schon seinen OAZ für jeden Transport ab wenn es nicht gerade in den Urlaub geht? Hier lässt sich der stabile Aluhut einfach aufstecken und schon hat man Platz gespart und der Hut ist für den Transport gesichert.

Die Optik ist ein Spiegel mit Brief und Siegel, den Christian Busch selber geschliffen hat. Gleich vorweg, wir haben keine wie auch immer gerarteten Optiktestereien unternommen, wozu auch - er hat den Wisch der sagt, dass es sich um eine hervorragende Optik handelt. Nichtsdesto trotz wollten wir natürlich wissen was er leistet und es mit eigenen Augen sehen. Die Justage war erst einmal kein Thema, Hans meinte er wäre gut vorjustiert, das war er sicher aber es war auch ein lange Transport und der erste Aufbau, bei der Laserkontrolle (bzw. schon vorher am Stern) zeigte sich aber gar nicht mal unerhebliche Dejustage die aber dank der schönen Zelle fix korrgiert war. Nein, dieser Spiegel ist kein GSO! ^^ Wunderschöne Sterne und starker Kontrast, und da ist denke ich mit einer Socke noch Platz nach oben! Mein 12er kam da in keiner Disziplin mit, aber dazu später mehr. Verschiedene Objekte mal mit mal ohne Filter mal mit einfacherern mal mit Nagler Okularen wurden angepeilt (Oh Peiler ist auch ein einfacher drauf, sicher nicht der Weisheits letzter Schluss aber es hat funktioniert). Man merkt durchaus, dass f/4,5 anliegen, am Rand können das auch die Nagler hier nicht mehr perfekt abbilden, aber hey - ich fand es durchaus vernachlässigbar, Randgucker mögen einen KK benötigen, ich definitiv nicht, nicht mit diesen Okularen.

Alles in Allem ein Teleskop, das wirklich seines Gleichen sucht was Haptik, Stabilität und Optik angeht. Auch äusserlich gefällt mir das Design auserordentlich gut mit EINEM Kritikpunkt: Das Finish des Holzes hätte durchaus noch Zuwendung vertragen. Ich bin kein Fetischist was das angeht und schon gar kein Fachmann, aber selbst mit meinen zwei linken Händen habe ich Kanten rund geschliffen und mehrere Lagen (Schleif)Lack aufgebracht, fühlt sich dadurch einfach fertiger an. Fairerweise muss man sagen, dass solche Arbeiten für die tatsächliche Gebrauchsfähigkeit zweitrangig sind (Holzschutz ist wohl drauf) und nicht unerhebliche Arbeitsstunden mit sich bringen. Im Gegensatz zum Rest des Teleskops kann und darf man hier aber auch selber Hand anlegen, ich denke Hans sah das auch so, äusserte das sogar als Erster und wird in die Richtung noch nachbessern. Am Ende stand ich ratlos vor meinem Martini, die Konstruktion ist praxisgerecht aber nicht so filigran und nicht an allen Ecken so durchdacht, die Mechanik ist aber hinreichend sanft genug um keinen Neid aufkommen zu lassen, aber wenn man sich den Preis für das Grundgerüst ohne Optik anschaut ist da ein Preisunterschied zu Ungunsten des Martini und das obwohl ein MERKLICHER Unterschied in Mechanik und Haptik besteht! Stünde ich vor der Wahl... es wäre der Spacewalk Dobson. Man sieht dem Teleskop also nicht nur seine ATM-Herkunft an, vor allem merkt man, dass der Konstukteur nicht nur nachgedacht und sauber gearbeitet hat, man fühlt, dass man hier die Ideen eines engagierten und aktiven Deepskybeobachters umgesetzt findet.

Wer Haare in der Suppe sucht, wird sie eben in Form des Oberflächenfinishes finden, ansonsten sind die Kritikpunkte entweder nicht zu finden oder für jedes Teleskop gleichermaßen gültig. Die Justage saß sicher nicht hundertprozentig (unsere/meine Schuld), der Hauptspiegel taute nach Mitternacht zu, das ist a.) der offenen, flachen Spiegelkiste geschuldet und b.) und jetzt wirds wichtig: Selbst Jans Volltubus (!) konnte zu diesem Zeitpunkt mit einem zugetauten HS aufwarten, es war also RICHTIG nass, entgegenwirken kann man hier noch mit einem kleiner HS-Taukappe aus Moosgummi o.ä. aus. Noch ne Socke und ein Rigel Quikfinder und Hans hat ausgesorgt. Der erschien mir auch ausgesprochen bewegt und erfreut und kam mit dem Gerät unheimlich gut klar, ohne Probleme wurde über den Himmel geschwenkt und dieses und dann jenes Objekt ins Okular geholt, als hätte er nie etwas anderes getan - Unser Fazit, dass wir ihm auch so mitteilten, nach alle den Jahren der Parallaktikerits und der Gotoerei erschien er uns angekommen - der Rest ist Übung, die beim Geniessen von ganz alleine kommt Wink

Zweiter interessanter Dauerbrenner des Abends war ein Okular aus dem Hause Explore Scientific, namentlich in 24mm Brennweite mit 82° Feld. Zum Vergleich musste mein 22er LVW und Hans 20er Nagler herhalten. Holla! Ich war weniger überrascht denn begeistert von der Abbildungsqualität. Das LVW ist ja bekannt dafür bis f/4 sehr gut am Rand abzubilden, das tut es auch nach wie vor, nur der Rand ist so nah am Zentrum -.- Das war mir natürlich schon immer bewusst, aber zum enormen Feld, wie man es von den Naglern ja auch kennt, kam eine als gut zu bezeichnende Randabbildung (für MICH war schon erhebliches Augenverdrehen von Nöten um einen Unterschied zum Nagler herauszuarbeiten), noch auffälliger aber eine erstaunliche Brillianz hinzu. Jetzt sind 22mm und 24mm natürlich zwei verschiedene APs, das Feld tut sein übriges, aber der Kontrast war im ES merklich besser als im LVW - und das trotz größerer AP - Das soll das Vixen nicht als schlechtes Okular abstempeln, aber die Vergütungstechnik ist nunmal schon über 10 (gar 15?) Jahre alt, da hat sich schon sehr viel getan, ob es (mit) an der Argonfüllung liegt mag ich nicht recht glauben. Fest steht, dass ich mir zeitnah ein Okular einer niedrigeren Brennweite zulegen werde um weiter zu vergleichen, bleibt es bei meinen Eindrücken könnte es sein, dass ich meinen Koffer nochmal überarbeiten werde. Zeitlgleich konnte ich auch den ES [OIII] Filter gegen meinen Baader [OIII] antreten lassen. Die Sternabbildung war besser, weniger verwischte Sterne aber auch nicht so harte Filterung, definitiv kein Schrott! Trotzdem bin ich einstweilen mit dem härteren Baader zufrieden, lieber einen harten UHC als Ergänzung anschaffen.

Sehr auffällig und für mich mitunter sehr schmerzhaft war aber die Erkenntnis des Abends: Mein Teleskop hat nach wie vor ein herbes Kontrastproblem. Jans 10"er ist hier ganz weit vorne und auch Hans neues Gerät war natürlich besser. Im 10" GSO kann man noch mit Volltubus und perfekter Innenschwärzung argumentieren, beim Spacewalk nicht und sowohl Spiegelbox als auch Hut sind ja ausgekleidet. Es wäre träumerisch zu hoffen, dass das Schwärzen von eins zwei Details und einer Socke mein Problem aus der Welt schaffen wird (wobei ich das nun zeitnah endlich fertig machen werde!), ich muss der Wahrheit ins Auge blicken: es ist mein versiffter Spiegel - wie ich ja schon oft gejammert habe ist der Spiegel angegriffen und nicht zu reinigen, nächstes Jahr um die Zeit habe ich entweder eine neue Beschichtung oder einen neuen Spiegel drin, das sollte helfen Wink Immerhin konnte ich als kleines Trostpflaster im direkten 1:1 Vergleich feststellen, dass mit guter Justage und dem richtigen Okular die Auflösung und Helligkeit der Öffnung entspricht...

Was von der Nacht blieb - die Transparenz war unterdurchschnittlich, trotzdem war eine Vielzahl von (Standard)objekten sehr nett anzusehen, so der Cirruskomplex, M42 und h+x, die hauptsächlich als Testobjekt herhielten. Auch ein Blick gen M31 und Jupiter (sehr nett in meinem Teleskop mit dem neuen 9mm Planetary, das ich für das Heritage besorgt habe) waren lecker. Das Wetter war bei eisigen -2° sowohl Autos als auch Equipment hatten am Ende einen schönen Panzer...

Hauptsache waren heute aber die Technikfrickeleien aber auch die nette Gesellschaft samt mitunter tiefschürfenden Gesprächen, vielen Dank an meine beiden Mitbeobachter :)

Viele Grüße
Benny

PS: RONALD! Schau dir das Teleskop an bevor du kaufst!
Taunus-Astronomie- AstroBLOG
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Offline zappa  
#2 Geschrieben : Donnerstag, 31. Oktober 2013 15:53:57(UTC)
zappa


Rang: Spechtelneuling
Mitglied seit: 26.09.2013(UTC)
Beiträge: 15
Wohnort: Ingelheim

Hallo Benny,
leider habe ich gestern nach 18 Uhr nicht mehr in den Verteiler geschaut und so leider nicht mitbekommen das ihr in Laufi gewesen seit.
Schade so hätten wir noch einen Vergleich zwischen Hans 12er und meinem 14er,der auch von Christian Busch stammt,gehabt.Aber ich denke
das lässt sich in nächster Zeit mal nachholen.Vieleicht sogar heute Nacht denn es sieht zur Zeit recht vielversprechend aus und die Vorhersagen
sind auch noch günstig.Warten wir`s ab.

Gruß und CS
Uli
Offline Benny  
#3 Geschrieben : Donnerstag, 31. Oktober 2013 16:04:17(UTC)
Benny


Rang: Graue Eminenz
Mitglied seit: 09.12.2007(UTC)
Beiträge: 5,800
Wohnort: Taunus
Hallo Uli,

schön dich hier zu lesen! Klasse, wenn du auch ein Gerät von Christian hast, kannst du ja vieleicht nochmal meinen Verdacht bestätigen, dass ihr da keinen Mist gekauft habt oder? Wink

Heute komm ich leider nicht mehr vor die Tür, aber stimmt es könnte durchaus nochmal was gehen, wenngleich cirriger.

CS und Gruß
Benny

P.S.: Hast du gesehen das "unser" Bild es in die IS geschafft hat? Ohne dein Objektiv hätte ich den Boliden sicher knapp verpasst Wink
Taunus-Astronomie- AstroBLOG
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Offline Mootz GMS  
#4 Geschrieben : Donnerstag, 31. Oktober 2013 16:59:39(UTC)
Mootz GMS


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 19.02.2010(UTC)
Beiträge: 1,963
Wohnort: Dautphetal
Hallo Benny,

na da habe ich ja richtig was verpasst, mal nah genug dran aber nicht ausgerüstet. Okay eigene Dummheit.Crying

Es gibt viele brauchbare und gute Teleskope. Ein sehr gutes Teleskop muss allerdings in allen Disziplinen gut sein und das scheint hier vorzuliegen. Man muss sich beim Bewegen wohlfühlen und beim Durchsehen.Cool

Gruß
Günther
Überprüft, was immer auch geschrieben steht,
wenn selbst durchs Teleskop Ihr seht.
Das mehrt die eigene Erfahrung
und bringt so manche Offenbarung.
Des Astronomen wahre Freude
ist schließlich die Photonenbeute.
Offline zappa  
#5 Geschrieben : Donnerstag, 31. Oktober 2013 17:28:43(UTC)
zappa


Rang: Spechtelneuling
Mitglied seit: 26.09.2013(UTC)
Beiträge: 15
Wohnort: Ingelheim
Hallo Benny,
Jo,ich kann es voll bestätigen.14 Zoll 13,5Kg Gewicht und ein Super geschliffener Spiegel.Was will man mehr.

Gruß und CS
Uli
Offline tigger  
#6 Geschrieben : Donnerstag, 31. Oktober 2013 17:58:45(UTC)
tigger


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 06.09.2008(UTC)
Beiträge: 4,754
Wohnort: Taunus
Hi Günther


Verpasst hast Du da in der Tat was, das neue Gerät wird Hans sicher viel Freude machen... Das Busch´sche Scope ist schon verdammt nahe an absoluter haptischer Perfektion und bedient sich - da kann ich mich Benny nur vollends anschließen - vom Allerfeinsten! Ich habe wirklich noch nix geschwenkt das meinen persönlichen Vorlieben näher kam als DAS! Ehrenwort. Cool
Stabil, feinSTfühlig, dabei leicht und von A - X durchdacht.

Warum nicht bis Y und Z ?
Die "Stehbolzen", die die Hauptspiegelabdeckung mit Lüfter (den ich an sich für überflüssig halte da er den Spiegel nur von oben kaltpustet....) halten, sollten anders gelöst sein, da wurden simple Schrauben verbaut über die der Aluhut gestülpt wird. Hierbei schabt Metall auf Metall, was neben einem fiesen Geräusch (ich weiß...ich bin ein Mädchen BigGrin ) auch potentiell Späne erzeugen KÖNNTE. Da wäre mir nicht soooo wohl und ich sähe da bei meinem Scope gerne was anderes - und wenn´s nur Plastikhülsen in den Löchern im Hut wären damit das geschmeidiger und ohne metallischen Abrieb geht.

Das Finish. Da bin ich ehrlich gesagt auch enttäuscht... Blushing Ich bin nun wirklich nicht der Typ der ein Mahagoni-HochglanzScope mit Häkeldeckchen sein Eigen nennen würde Wink aber wenn ich zwonhalb Lappen hinlege um ein Sope solcher, sonst exquisiter Qualität zu kaufen.....dann wünsche ich mir auch was, das deutlich weniger rustikal daher kommt. Sicher, das Scope versprüht den Charme des Selbstbaus und im Grunde steh ich auch drauf! Aber es darf schon aussehen als wäre es FERTIG geworden Huh Wenn Du das hier lesen solltest, Christian: Überall nochmal schleifen, und dann ein Finish finden dem man auch ansieht daß es drauf ist Wink Blankes Alu ? Das geht doch auch in dunkel. Dafür zahl ich gerne n Fuffi mehr :)


Zur Optik nur ein Satz: Eine Gurke hat man mir da wahrlich nicht präsentiert, wenn auch der Kontrasthammer gestern Nacht woanders geschwungen wurde Love
Da ich eher mit Okularen und Filtern befasst war erlaube ich mir da kein weiteres Urteil....

Alles in Allem war es eine tolle Nacht mit vielen sehr genialen Eindrücken im Okular...wie auch drumrum. Hans und Benny klangen gut unterhalten und ich sage brav DANKE für die nette Gesellschaft, die mich lange vergessen ließ daß ich eine Schicht Klamotten zu wenig angelegt hatte Bored

Benny brachte es auf den Punkt: "Beobachtet hammer nix, aber gesehen, erlebt und gelernt Einiges!"



Gruß und klaren Himmmel

Jan

Bearbeitet vom Benutzer Donnerstag, 31. Oktober 2013 19:34:54(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

Adventure. Heh. Excitement. Heh. A Jedi craves not these things.



Offline lacrimosa  
#7 Geschrieben : Donnerstag, 31. Oktober 2013 22:40:02(UTC)
lacrimosa


Rang: Fortgeschrittener Spechtler
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Hallo Benny,

Benny schrieb:


PS: RONALD! Schau dir das Teleskop an bevor du kaufst!

das Teleskop stand schon die ganze Zeit auf meiner Liste und war bisher die große Unbekannte.
Natürlich werde ich es mir irgendwann anschauen. Ich hoffe, dass es auch mit einem selbstgeschliffenen Spiegel in f/5 angeboten wird.
Der Kauf hat ja keine Eile und ich will sie mir alle erstmal anschauen.

Gruß

Ronald




visuell: GSO Dobson 200c f/6
fotografisch: HEQ-5 Syntrek, Celestron C8, Astrolumina ALccd5L-iic, Canon 1000d
Offline astrobart  
#8 Geschrieben : Donnerstag, 31. Oktober 2013 22:58:39(UTC)
astrobart


Rang: Spechtelprofi
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Hallo Benny!

Da hast du aber einene schönen Bericht verfasst! Während des diesjährigen STT in Strehla konnte ich auch mal durch einen 16" Spacewalk Dobson Teleskop schauen und einige Details anschauen. Das sah schon sehr gut aus. Schön leichtgängig usw. Kaufen würde ich es aber im moment nicht... Irgendwann will ich ja mit meinem 10.6" Dobson loslegen.^^

Wie löst du denn das Problem mit deinem Spiegel? Lässt Du ihn neu verspiegeln?

Beste Grüße

Christian
Schaut zu den Sternen! Schaut zum Himmel!
Erblickt das ganze funkelnde Volk am Firmament,
diese Orte und Zitadellen aus Licht!
Gerard Manley Hopkins (1844-1889)
Offline woddy  
#9 Geschrieben : Freitag, 1. November 2013 09:06:12(UTC)
woddy


Rang: Spechtelrentner
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Beiträge: 2,643
Wohnort: Iserlohn
Hallo Benny u. Jan
Muß ja ne interessante Testnacht gewesen sein.
Abgesehen vom beobachten der üblichen Verdächtigen ist
so ein Teleskoptest schon ne tolle Sache.
Gerade wenn es um hochwertige Dobsons geht wird es spannend.
Das was ihr hier geschrieben habt lässt auf jeden Fall
auf ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältniss schließen.
(mal abgesehen vom Finish BigGrin )
Der Spiegel muß ja geil sein...
Bei Spacewalk steck schon viel Erfahrung in deren Herstellung drin.
Das ist schon schön zu lesen was mit der Scheibe geht.
War sehr informativ der Bericht.
bis dann
mfG
Andreas


Offline lacrimosa  
#10 Geschrieben : Freitag, 1. November 2013 11:53:03(UTC)
lacrimosa


Rang: Fortgeschrittener Spechtler
Mitglied seit: 20.03.2012(UTC)
Beiträge: 230
Wohnort: Wiesbaden
Hallo Benny,

danke natürlich auch nochmal für den schönen Bericht. Die ganze Sache zeigt mir, dass es wichtig ist, sich viel Zeit zu nehmen, alle Teleskope anzuschauen und erst dann zu überlegen, was man sich am Ende wirklich kauft.
Hätte ich mich vor Wochen schon für dieses oder jenes Teleskop entschieden, weil ich etwas reinschnuppern durfte, dann hätte ich jetzt ein Problem. Vor einem solchen Kauf sollte man daher die Ruhe bewahren und nichts überstürzen.

Gruß

Ronald

visuell: GSO Dobson 200c f/6
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Offline Antares  
#11 Geschrieben : Freitag, 1. November 2013 13:40:53(UTC)
Antares


Rang: Spechtler
Mitglied seit: 14.09.2010(UTC)
Beiträge: 97
Wohnort: Mainz
Hi
da hab ich in der Tat was verpaßt, als ich mich gegen rausfahren entschieden habe.
Wäre wenn dann eh ohne Dob gekommen, aber mit Kleingerät und dem netten Okuköfferchen.
Die Tests holen wir noch nach
Freut mich aber für Hans, dass das alles so gut geklappt hat.
Abgesehen von Okularen isser nun richtig gut ausgestattet.
- Benny ist das nur die Oberfläche, sonst böte sich ja noch ne Retousche an.
- Ronald - Hans E-Mail steht auf der Liste, sonst geb ich sie Dir. Dann könnt Ihr was ausmachen.
- Jan, dann gucken wir nochmal 26iger Nagler vs ES 24 wenn Du willst.
CS

Bearbeitet vom Benutzer Freitag, 1. November 2013 13:44:44(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

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