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Offline Hico  
#16 Geschrieben : Donnerstag, 25. Juli 2013 08:19:27(UTC)
Hico


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 12.03.2009(UTC)
Beiträge: 3,610
Wohnort: Korbach
Hallo Joachim,

lass den Gedanken an einen Binoansatz nicht gleich fallen. Wenn es um die Beobachtung von Sonne (NUR MIT GEEIGNETEM SONNENFILTER!!!), Mond und Planeten geht, will ich auf meinen Binoansatz definitiv nicht mehr verzichten! Da braucht's auch keine Ultraweitwinkelokulare.

Ich beobachte mit dem Binoansatz mit einfachen Plössls und vermisse bisher kein Feld, obwohl ich auch anderes kenne und nutze. Monokular nutze ich auch das 31ger Nagler, das 14er Speers Waler und das 5-8mm Speers Waler Zoom, die auch jeweils über 82 Grad (das Zoom 84) scheinbares Gesichtsfeld verfügen und gerade am (nicht nachgeführten) Dobson würde ich da auch nicht mehr drauf verzichten wollen. Aber wenn ich die Objekte unseres Sonnensystems beobachte, mag ich das am liebsten mit dem Binoansatz und den günstigen Okularen. Binokular bekommt man auch den Eindruck, dass das Gesichtsfeld grösser wird und auch die Vergrösserng höher erscheint als sie tatsächlich ist. Unser Hirn bastelt aus den Informationen der beiden Augen scheinbar etwas zusammen, dass deutlich (!) mehr zeigt, als monokular geht. Es ist einfach irre - das solltest Du unbedingt mal ausprobieren, wenn Du die Möglichkeit dazu hast.

Gruss und klaren Himmel
Heiko
www.Heiko-schaut-ins-All.de

12" Lightbridge Dobson, 8“ f/10 SC, 6" f/5 Newton auf LXD-75, 4,5" f/7,3 TAL-1 Newton, 4,5" f/7,9 Newton auf mot. azimutaler Montierung, 4" f/4 Kugeldobson, 3" f/9,2 Dobson, 70/700 SkyZebra FH auf Astro-3, 60/900 FH auf EQ-1, Coronado PST auf EQ-2, diverse FG von 7x35 bis 20x80 Triplet, EOS1000Da, EOS750D, ASI120MC
JoachimBart  
#17 Geschrieben : Donnerstag, 25. Juli 2013 17:28:53(UTC)
Guest

Rang: Guest
Mitglied seit: 04.05.2011(UTC)
Beiträge: 0
Hallo Heiko, habe ich mir angeschaut und ist auch deutlich günstiger, wenn man keine Großfeldokulare braucht, also 2 Zoll. Beim googeln habe ich sogar noch günstigere Binokulare gesehen, die aber wahrscheinlich technisch einfacher gehalten sind als deines, dennoch interessant, na mal sehen, wann ich mir das mal gönne, das Budget muß ja auch stimmen.

Gruß,
Joachim
Offline Mootz GMS  
#18 Geschrieben : Donnerstag, 25. Juli 2013 17:33:48(UTC)
Mootz GMS


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 19.02.2010(UTC)
Beiträge: 1,963
Wohnort: Dautphetal
Hallo Joachim,

meine Gedanken zum und Erfahrungen mit Binoansatz:
http://www.astrotreff-de...ination-mit-Grenzen.aspx

man müsste das Thema mal weiterführen und eventuell in dem speziellen Thread die funktionierenden Lösungen vorstellen.
Heiko nutzt z.B. den Sieberrt GWK, ich die "Düring" Barlow.

Gruß
Günther
Überprüft, was immer auch geschrieben steht,
wenn selbst durchs Teleskop Ihr seht.
Das mehrt die eigene Erfahrung
und bringt so manche Offenbarung.
Des Astronomen wahre Freude
ist schließlich die Photonenbeute.
JoachimBart  
#19 Geschrieben : Dienstag, 30. Juli 2013 23:26:47(UTC)
Guest

Rang: Guest
Mitglied seit: 04.05.2011(UTC)
Beiträge: 0
Hallo Günther, ich habe mich Dank deines Threads so ein bißchen über Binokulare schlau gemacht. Was neben dem hervorragendem plastischen und räumlichen Sehen ein wenig die Aussicht trübt, ist, das das Licht ja in 2 Kanäle aufgeteilt wird uns somit die Lichtmenge insgesamt zwar gleich bleibt, allerdings bekommt jedes Auge nur jeweils die Hälfte, leuchtet auch ein. - Hmm, bin schon am Grübeln, wie man es denn hinbekäme, das auf beiden Augen die volle Lichtmenge landen würde, ja ich denke mal wieder quer. Nein ich meine nicht 2 Rohre nebeneinander, dann bräuchte man ja auch nur einen Fernglasaufsatz, dann wäre es binokular mit voller Lichtmenge, aber wahrscheinlich völlig unpraktikabel und natürlich viel zu teuer. - Eine CCD ist im Moment für mich wichtiger, trotzdem behalte ich so ein Binokular mal im Hinterkopf, das plastische Sehen hat schon was.

schönen Gruß,
Joachim

Bearbeitet vom Benutzer Dienstag, 30. Juli 2013 23:32:06(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

Offline Pat  
#20 Geschrieben : Mittwoch, 31. Juli 2013 06:33:00(UTC)
Pat


Rang: Fortgeschrittener Spechtler
Mitglied seit: 12.08.2010(UTC)
Beiträge: 105
Wohnort: Esslingen
Hallo Joachim,

ich habe mir auch schon viele Gedanken bzgl. Binoeinsatz mit Binoansatz , GWKs und passender Okulare gemacht. Ob jetzt Newton oder Refraktor sei mal dahingestellt. Die Idee hinter den Überlegungen ist das Bino für Deep-Sky zu nutzen. Damit trat auch das Thema Lichtteilung durch das Bino auf die Bühne.
Besonders die Variante mit 2 Tuben kam hier schon in die nähere Überlegungen. Eine schöne Kombination sind z.B. zwei kombinierte 102/500 Richfielder, die mir immer wieder in den Kopf kommt (können natürlich auch hochwertigere Systeme sein).
Im Netz gibt’s dazu ja einige Anregungen:

Stathis_Jörg_28_bino
Telescopebinoculars

Die "Twindobsons" sind natürlich der Hammer. Wenn man eine Garage sich gut unterzubringen, ansonsten muss die Wohnungseinrichtung raus Laugh .

Statt ein Arrangement von mehreren Zenitprismen/-spiegeln zu konstruieren gib es auch den alternativen Einsatz von „Aufrichtsystemen“ von Matsumoto

Matsumoto Aufrichtsystem

und Binoplattformen, sofern man nicht selbst bastelnd aktiv werden möchte

Binoplattform

Kostet alles sein Geld, aber hier kommt es systembedingt sicher auf den individuellen Geschmack und die persönliche Liquidität an.
Alles Ideen, aber wir sind uns sicher einig - wer teilt schon gerne Licht? Besonders bei Deeps-Sky. Wäre als Refraktorlösung sicher eine Überlegung wert.


Viele Grüße

Patrick



_____________________________________________

GSO Dobson 250/1250 (10"; f/5); Skywatcher ED 80/600 (3"; f/7,5); Skywatcher 102/500 (4", f/5), AZ-4; Vixen GP; 8x40 FG Seeadler; 10x50 FG Zeiss Dekarem, 10x50 FG Lidl
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