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Offline tigger  
#1 Geschrieben : Montag, 12. April 2010 15:26:32(UTC)
tigger


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 06.09.2008(UTC)
Beiträge: 4,764
Wohnort: Taunus
Hallo, Alle....


Günther hat es angesprochen und schon schön erklärt, mir brennt das Thema auch schon lange unter den Nägeln,
denn ich kann es (noch) nicht:

Euer Wissen zur Fernglasjustage bitte hier hinein UserPostedImage

(Günther: Bitte um cut&paste aus dem anderen Thread UserPostedImage )

Gruß und CS

Jan
Chefdoppelauge UserPostedImage
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Offline Mootz GMS  
#2 Geschrieben : Montag, 12. April 2010 15:50:54(UTC)
Mootz GMS


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 19.02.2010(UTC)
Beiträge: 1,963
Wohnort: Dautphetal
Hallo Jan,

Du sollst nicht immer so hetzen (schnell sein)! UserPostedImage

Anke hat da bestimmt noch was auf der Pfanne, das Thema wollte ich mit Ihr erst mal ein wenig aufarbeiten und abstimmen.
Na gut, machen wir das hier.

Fernglasjustierung:

Ich mache das immer so, dass zu Beginn die Justierschräubchen ohne Druck an den Prismen liegen, also quasi eine Null-Stllung vorliegt.
Dann bringe ich am Tage die AP mittig ins Okular (das sieht man bei großem Abstand recht gut) und danach die Bilder auf Deckung (durchgucken) und zwar immer mit kleinem Dreh an jeder Schraube und an jeder Objektivseite. Hier muss das Fernglas bereits sehr gut auf die eigene Augenweite (Abstand der Pupillen zueinander) eingestellt sein.
Größere Abweichungen nur über eine Seite zu beheben ist ungünstig.
Ein Stativ ist sehr hilfreich.
Je näher ich einem guten, deckungsgleichen Bild komme, um so größere Pausen muss ich einlegen, weil dann der Rechner zwischen den Ohren das Bild gerne passend macht, aber es passt nicht wirklich und das gibt auf lange Sicht Kopfweh.
Gerade senkrechte und waagrechte Kanten mit hohem Kontrast zum Hintergrund eigenen sich bei dieser Übung hervorragend und sie dürfen auch gerne mal mitten im Bild aufhören, da fallen Querverschiebungen deutlich auf.

Was tagsüber schon gut aussieht, macht am Himmel gerne noch Doppelsterne.
Hier nutze ich eine alte Methode.
Ein Tubus scharfgestellt, ein Tubus unscharf gestellt, also einmal über Mitteltrieb scharf und über Dioptrieausgleich so unscharf wie möglich gestellt und das im Wechsel.
Schließt man das Auge mit dem unscharfen Sternwölkchen für einige Zeit und öffnet es wieder, schwebt der scharfe Sternpunkt der anderen Seite irgendwo in oder neben dem Wölkchen. Da versagt das Hirn, denn es hat nicht den Erfahrungswert, dass die Wolke und der Punkt ein und das selbe Objekt sind. Es lässt diese beiden unterschiedlichen Objekte da wo sie sind und man kann den Punkt mittig ins Wölkchen justieren.
Das macht man wieder nicht nur über eine schraube, sondern über alle vier Schrauben, man mittelt also beide Optiken.

War die korrigierte Abweichung zu groß kann es durchaus passieren, dass man bei der Überprüfung an geraden Kanten wieder ein Doppelbild hat. Dann muss man nochmal ran und neu ansetzen.
Eventuell muss man sogar akzeptieren, dass abschließend justiert, der Sternpunkt nicht ganz mittig im Sternwölckchen zu liegen kommt. Bleibt er in der Wolke ist die Abbildung aber auf jeden Fall sehr akzeptabel.
Wir müssen einfach überlegen, dass so ein Fernglas aus zwei Faltrefraktoren besteht und diese gefalteten Strahlengänge müssen noch exakt aufeinander abgestimmt sein um ein perfektes Bild zu liefern.
Das macht klar, warum sehr gute Ferngläser sehr teuer sind. Günstigen Gläsern sind Grenzen gesetzt, optisch und mechanisch, was aber nicht bedeutet, dass sie schlecht sein müssen und keine guten Beobachtungen gestatten.

Gruß
Günther

Bearbeitet vom Benutzer Montag, 12. April 2010 16:07:31(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

Überprüft, was immer auch geschrieben steht,
wenn selbst durchs Teleskop Ihr seht.
Das mehrt die eigene Erfahrung
und bringt so manche Offenbarung.
Des Astronomen wahre Freude
ist schließlich die Photonenbeute.
Offline tigger  
#3 Geschrieben : Montag, 12. April 2010 16:06:11(UTC)
tigger


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 06.09.2008(UTC)
Beiträge: 4,764
Wohnort: Taunus
Hi, Georg... UserPostedImage (Ich heisse Jan, Günther UserPostedImage )


Wollte da niemanden hetzen...
Wir können den Diskurs ja nötigenfalls in zwei Ecken führen,
dachte mir nur, daß man es so leichter wiederfindet.


Gruß und CS

Jan
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Offline Mootz GMS  
#4 Geschrieben : Montag, 12. April 2010 16:10:35(UTC)
Mootz GMS


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 19.02.2010(UTC)
Beiträge: 1,963
Wohnort: Dautphetal
Hi Jan,

ist geändert, Schande über mich. UserPostedImage
Das ist mir kürzlich schon Mal passiert bei Dir.
Alt werden ist nicht schön! UserPostedImage
Wo wir das Thema vertiefen ist mir egal, zweigleisig wäre aber m.E. nicht gut.

Gruß
Günther
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Offline Geronimo  
#5 Geschrieben : Dienstag, 13. April 2010 07:41:47(UTC)
Geronimo


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 11.01.2010(UTC)
Beiträge: 271
Wohnort: Niederkrüchten
Hallo zusammen,

Ein sehr interessanter Thread. Nachdem Mein Lidl-Bino vor einiger Zeit selbstständig die Gültigkeit und Größe der Newtonschen Gravitationskonstanten überprüft hat, hat es anschließend vor lauter Freude alle beobachteten Objekte in zweifacher Ausfertigung dargestellt. UserPostedImage
Die Schräubchen unter dem Gummi direkt hinter den Okularen habe ich gefunden und damit die zweideutige Anzeige wieder zu einer eindeutigen zurückstellen können. Allerdings habe ich den Eindruck, dass nicht alles so wirklich in der optischen Achse liegt.
Gibt es beim Lidl nur zwei oder auch vier Justierschrauben und wenn vier, wo sind die anderen beiden?


CS Jochem
Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb leer"
Der Optimist sagt: "Das Glas ist halb voll"
Der Ingenieur sagt: "Das Glas ist doppelt so groß wie es sein müsste"
Offline AnkeMo  
#6 Geschrieben : Dienstag, 13. April 2010 08:44:53(UTC)
AnkeMo


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 06.09.2009(UTC)
Beiträge: 1,019
Wohnort: Gladbeck
Hallo Jochem,

es müssen vier Schrauben da sein, für jedes Prisma eine. Ist aber vielleicht nicht so einfach dranzukommen. Die müssen Richtung Objektiv "innen" zur Knickbrücke hin sein. Hier auf dem Bild unterhalb des ovalen Stickers direkt über den Querstreben zu sehen.

UserPostedImage

Wenn du nicht drankommst, würde ich vielleicht mit einem Cutter die Gummiarmierung an der Stelle einschneiden, und wenn du die Schrauben siehst, eine kleine Öffnung an der Stelle machen.

Gruß, Anke
Bresser GmbH
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"We see nothing truly, 'til we understand it"
John Constable
Offline Mootz GMS  
#7 Geschrieben : Dienstag, 13. April 2010 09:09:16(UTC)
Mootz GMS


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 19.02.2010(UTC)
Beiträge: 1,963
Wohnort: Dautphetal
Hallo Leute,

so wie Anke das zeigt, muss ein Porro-Fernglas mit Möglichkeit zur Prismenjustierung aussehen.
In jedem Tubus zwei Prismen und von außen für jedes Prisma eine Schraube. Das geht diagonal, also von unter (fernrohrseitig) innen man Mitteltrieb nach oben (okularseitig) außen.

Die Schrauben sind Schlitzschrauben, recht empfindlich beim Einsatz unpassenden Werkzeugs und häufig mit Schellack oder Wachs abgedeckt, sodass man ihren Sitz in der Belederung, Kunststoffummantelung kaum erkennt. Bei Gummierungen sind sie meistens abgedeckt.
Wenn man sich den Sitz der Prismen von außen vorstellt, sitzen sie etwa in der Mitte der Geraden und drücken auch etwa in die Mitte der dreieckigen Außenseite des Prismas.
Da muss man also suchen.

Ganz billige Ferngläser haben dort häufig keine Justierschrauben, überhaupt keine Jusitermöglichkeit.
Viele Modelle, z.B. Zeiß-Jena verfügen über eine Exzenterjustierung der Objektivtuben und nicht über die Prismenjustierung. Das lasse ich die Finger weg, obwohl es manchmal gelingt, allein durch kurzes Lösen und wieder Anziegen der Fernrohrtuben in der Verschraubung am Prismengehäuse ein dejustiertes Fernglas wieder funktionstüchtig zu machen.
Man kann da ruhig mal verschiedene Drehs zw. locker, fest und ganz fest ausprobieren.
Häufig fällt ein Glas mal runter, dann auf einen Tubus und der verkippt dann leicht bis schwer in diesem sehr feinen Schraubgewinde. Das kann man mit etwas Glück richten und braucht gegebenenfalls gar nicht an die Prismen ran.

Schaut Euch auch neue oder offensichtlich unbeschädigte Lidl-/Aldischätzchen an. Verkippungen der Tuben, unterschiedliches Spaltmaß zw. Tuben und Prismengehäuse, sind sehr häuft eingebaut, auch unterschiedliche Einschraubtiefen der Objektivlinsen und Verkippungen dort, keine Seltenheit.
Man kriegt, was man bezahlt, kann aber manchmal noch was retten und dann doch recht gute Beobachtungen machen.

Gruß
Günther
Überprüft, was immer auch geschrieben steht,
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Offline tigger  
#8 Geschrieben : Dienstag, 13. April 2010 09:20:24(UTC)
tigger


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 06.09.2008(UTC)
Beiträge: 4,764
Wohnort: Taunus
Hi, Alle...


Wenn ich LIDL-Bino lese denke ich zuerst an das 20x80 von dem ich glaube zu wissen, daß Jochem es hat UserPostedImage

Das 10x50 ist wieder ein wenig anders aufgebaut.....
Klar - im Prinzip haben die alle 4 Schrauben und auch alle an der gleichen Ecke.

Nur mal so am Rande...kann mich aber täuschen. UserPostedImage


Gruß und CS

Jan
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Offline AnkeMo  
#9 Geschrieben : Dienstag, 13. April 2010 10:19:35(UTC)
AnkeMo


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 06.09.2009(UTC)
Beiträge: 1,019
Wohnort: Gladbeck
Hallo,

ich hatte mal ein 7x50 mit Doppelbild. Gleich am Anfang fiel mir auf, dass ein Objektivtubus verkantet eingeschraubt war. Also hab ich über Nacht ein Lösungsmittel im Gewinde einwirken lassen und am nächsten Tag mit roher Gewalt das Objektiv abschrauben können. Das Gewinde wurde entgratet, gefettet und alles wieder angeschraubt, und siehe da:

Schielt immer noch. Da ja aber nun mal ein oder beide Objektive schonmal abgeschraubt waren, hab ich dann mal die Seiten getauscht, und es passte wieder.

Scheinbar war eine kleine Abweichung vom Objektiv her mit den Prismen hinjustiert worden, und das Vertauschen der Objektive hat alles dann doppelt so schlimm gemacht.

Das gehört zum ersten Test bei oder nach dem Kauf dazu:

Kräftig Schütteln.

Klappert was, ist ein Prisma lose (passiert aber selten). Justage steht dann auf jeden Fall an. Doppelbilder sind dann schon vorprogrammiert, aber zu beheben.


Durchgucken.

Scharfes Bild? Kontrast gut? Bildfeldwölbung? Farbfehler? Doppelbilder? Gesichtsfeldgröße? (Sehfeld in Metern geteilt durch 17,5 ergibt Sehfeld in Grad)
Hausdächer eignen sich da gut, auch Antennen, Baumwipfel... und für die Feinheiten dann ein Stern, entfernte Lampe etc. um die Justage zu testen. Mit mehr Erfahrung merkt man das am unentspannten Einblick, kann aber oft noch nicht sagen, wie groß der Fehler ist. Horizontale und vertikale Abweichungen wirken sich unterschiedlich stark aus.


Draufgucken.

Farbe der Vergütung, Helligkeit der Reflexe, Kratzer, Flecken? Eine Vergütung sollte für Astrozwecke möglichst dunkel schimmern, in blau, grün oder violett. Rot ist die Warnfarbe, damit man den Schrott schon von weitem erkennt UserPostedImage
Kratzer, Dreck oder Macken am Gehäuse sind egal, solange man keine Hinweise auf extrem rüde Behandlung hat. Außerdem guckt man ja durch und nachts ist es (hoffentlich) dunkel. Gerade stark abgenutzte Gläser zeugen von häufigem Gebrauch, und das wird selten ein Glas sein, bei dem einem vom Durchschauen schlecht wird UserPostedImage


Durchgucken, aber andersrum

Von der Objektivseite her reingucken, gegen hellen Himmel oder weiße Wand. Hier offenbaren sich Staub oder Beläge, auf allen Glasflächen. Kleinere Stäubchen oder Krümel kann man ignorieren, Vorsicht bei hellen Schleiern, eine Komplettreinigung steht dann an, oder feinen wolligen Flusen, dahinter kann ein Glaspilz stecken. So ein Glas lässt man sich noch schenken, aber kaufen tut man es nicht. Die Vergütung kann Schaden nehmen und das Vieh kommt garantiert wieder. Kleinere Muschelbrüche dagegen können ausgeschwärzt werden und stören nur wenig.
Ist der Lichtkegel rund oder wird er durch zu kleine Prismen abgeschnitten? Da nützt oft die schönste Öffnung nichts, wenn das Licht nicht durch die Prismen passt.
Wie gut ist die Innenschwärzung? Schlechte Schwärzung mindert den Kontrast.


Anfassen

Irgendwas lose? Spalten wo keine sein sollten? Knickbrücke gängig? Dioptrienverstellung ok? (passt auch der Einstellbereich? Ich habe absichtlich bei einem Glas hier manipuliert, damit ich ohne Kontaktlinsen scharfstellen kann. Für Weitsichtige ist es jetzt unbrauchbar).
Wie ist der Augenabstand? Man verschenkt oft viel Schärfe, wenn der Einblick nicht passt.

Gruß, Anke
Bresser GmbH
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John Constable
Offline Geronimo  
#10 Geschrieben : Dienstag, 13. April 2010 11:27:29(UTC)
Geronimo


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Beiträge: 271
Wohnort: Niederkrüchten
Hallo,

Danke für die Aufklärung zur Findung der vermissten Schrauben. Ich werde mich bei nächster Gelegenheit nochmals damit befassen.

...wahrscheinlich gleich nach der Arbeit... UserPostedImage

Zitat von: " Gehe zum zitierten Beitrag
...
Wenn ich LIDL-Bino lese denke ich zuerst an das 20x80 von dem ich glaube zu wissen, daß Jochem es hat UserPostedImage ...


Der Glaube versetzt Berge, aber "glauben" heißt "nicht wissen"... UserPostedImage

Nee, ich hab nur 2 Lidl-Bini(ni) 10x50, davon eins Schwerkraft geprüft und eher den Namen Lidl-Banana verträgt... UserPostedImage


CS Jochem
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Offline Mootz GMS  
#11 Geschrieben : Dienstag, 13. April 2010 12:09:00(UTC)
Mootz GMS


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Mitglied seit: 19.02.2010(UTC)
Beiträge: 1,963
Wohnort: Dautphetal
Hallo Jochem,

da lese ich doch Deinen netten Sinnspruch in der Fußzeile und der letzte passt auch hier:

"Das Glas ist doppelt so groß wie es sein müsste."

Das finden wir leider auch bei Ferngläsern und zwar nicht mal selten und auch nicht nur im Billigsegment.

Sehr häufig werden im Glas öffnungsverringernde Blenden verbaut oder das Gehäuse ist schlich zu eng, die Prismen zu klein.
Wir können das leicht erkennen.
Wenn wir mit Abstand zentriert in einen Tubus schauen sehen wir den kompleten Strahlengang hell und kreisförmig "durchleuchten".
Wird nun das glas etwas verkippt und wir erkennen, dass irgendwo im inneren der helle Kreis wandert, also ein Lichtdurchlass verengt wurde, wird dort die Öffnung vignettiert, abgeblendet. Das kann teilweise ziemlich extrem sein, ein paar Millimeter sind allerdings zu verschmerzen.
Dann haben wir eben effektiv kein 50x Glas sondern ein 45x oder 40x Glas.
Das ist manchmal ein simpler Fehler, aber oft genug auch (Spar)Programm für Massenproduktion.

Auch sollte bei diesem zentrierten Durchblick kein Prisma in den Strahlengang ragen.

Gruß
Günther
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Offline Hico  
#12 Geschrieben : Dienstag, 13. April 2010 20:22:28(UTC)
Hico


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 12.03.2009(UTC)
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Wohnort: Korbach
Hallo Jochem,

Zitat von: " Gehe zum zitierten Beitrag
Nee, ich hab nur 2 Lidl-Bini(ni) 10x50, davon eins Schwerkraft geprüft und eher den Namen Lidl-Banana verträgt... UserPostedImage


das 10x50 Bresser(Lidl)-FG hat auch pro Tubus zwei Schrauben, etwa an den Stellen, wie auf Ankes Foto zu sehen. Du mußt nur die Gummierung abziehen. Die is aufgeklebt.

Ich hatte bei meinem letztes Jahr mal spasseshalber nachgeschaut, ob es die Justierschrauben hat. Wie gesagt, hat es. Allerdings bekomme ich jetzt die Gummierung nicht mehr fest. Weder Sekundenkleber noch Patex konnten die Gummierung dazu "überreden", wieder am Tubus haften zu bleiben.

Wenn da noch einer ´nen Tip fpr mich hätte ... ?

Gruß
Heiko
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Offline Geronimo  
#13 Geschrieben : Mittwoch, 14. April 2010 07:08:50(UTC)
Geronimo


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 11.01.2010(UTC)
Beiträge: 271
Wohnort: Niederkrüchten
Hi Hico,

Ich habe nach den Postings in diesem Thread gestern die vermissten Schrauben gefunden. Sie waren wohl unter dem letzten Fitzelchen Gummi, dass ich nicht abgezogen hatte... UserPostedImage

Zitat von: " Gehe zum zitierten Beitrag
...
Allerdings bekomme ich jetzt die Gummierung nicht mehr fest. Weder Sekundenkleber noch Patex konnten die Gummierung dazu "überreden", wieder am Tubus haften zu bleiben.

Wenn da noch einer ´nen Tip fpr mich hätte ... ?

Gruß
Heiko


Das Problem hatte ich auch, Patex und Co. aus der Tube halten nur solange bis sie trocken sind. UserPostedImage
Nachdem ich die Oberflächen gründlich mit Brennspiritus von jeglichen Klebstoffresten befreit hatte, konnte ich aber mit Sekundenkleber (Patex-Classic) das Gummi inkl. meines linken Zeigefingers bombenfest mit dem Fernglas verbinden. Das Gummi hält immer noch, den Zeigefinger habe ich wieder aboperiert. UserPostedImage

Alternativ wäre vielleicht noch ein Vulkanisierungskleber (Fahrradflickzeug) hilfreich.


CS Jochem
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Offline AnkeMo  
#14 Geschrieben : Mittwoch, 14. April 2010 07:40:40(UTC)
AnkeMo


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 06.09.2009(UTC)
Beiträge: 1,019
Wohnort: Gladbeck
Hallo,

ich hab Teflon am OAZ-Rohr mit einem Klebestift (!) von UHU (Alleskleber extra Kraft) befestigt. Für andere schwierige Fälle nehme ich immer Pattex Repair extreme.

Gruß, Anke
Bresser GmbH
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John Constable
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