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Offline TobiGH3  
#1 Geschrieben : Sonntag, 5. Januar 2020 12:34:02(UTC)
TobiGH3

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 05.01.2020(UTC)
Beiträge: 4
Hallo allerseits!
Ich interessiere mich schon seit Längerem für Astronomie im Allgemeinen, allerdings bisher nur durch Gucken einiger Dokus und Videos. Doch nun würde ich gerne selber aktiv werden und mir ein Teleskop kaufen, um selber auf Sternenjagd zu gehen.
Nach etwas Recherche habe ich vor allem eines begriffen: Es ist echt verdammt kompliziert!
Mir qualmt der Kopf aufgrund der Flut der Infos über die verschiedensten Arten an Teleskopen, des Zubehörs etc. und ich bin ganz ehrlich, dass ich das Meiste wohl einfach nicht verstanden habe, da mir einfach der Praxisbezug fehlt.

So, nun zum eigentlichen Thema:
Ich habe ein bestimmtes Teleskop ins Auge gefasst, welches wohl gute Bewertungen zu haben scheint und allgemein ein gutes Teleskop für (ambitionierte) Einsteiger sein soll.
Es ist das "Skywatcher Teleskop N 200/1000 Explorer BD NEQ-5".

In einem Video habe ich erfahren, dass die maximale (sinnvolle) Vergrößerung bei dem doppelten der Objektivöffnung liegt.
Dies wäre 400x bei dem genannten Teleskop.
Allerdings errechnet sich ja die tatsächliche Vergrößerung anhand der Brennweite des Objektivs im Verhältnis zur Brennweite des Okulars.
Welche Okulargröße sinnvoll ist, berechnet sich ja anhand des Verhältnisses zwischen Durchmesser und Brennweite des Objektivs, in meinem Beispielteleskop wäre das 5.
Kleinste Brennweite des Okulars wäre dementsprechend 5mm bis maximal 35mm für 1-7mm AP.
Daraus ergibt sich bei einem 5mm Brennweite Okular aber "nur" eine Vergrößerung von 200x (1000mm/5mm), und somit müsste man ein 2,5mm Brennweite Okular benutzen, um eine 400-fache Vergrößerung zu erreichen, die es aber meines Wissens nach garnicht gibt, und selbst bei einem f10, bei dem man ein 5mm Okular benutzt wäre die AP ja unter 1mm, ist das überhaupt noch sichtbar?

Meine Frage ist nun eigentlich, ob es einfach eine Fehlinformation ist, den 2 fachen Durchmesser als Vergrößerung erreichen zu können, ich etwas absolut Grundlegendes nicht verstanden habe, oder ob auch unter 1mm AP für den Menschen zu erkennen ist (so dass es noch Sinn macht).

Ich habe auch in diesem Forum schon etwas gestöbert, und habe auch den direkten Unterschied zwischen f5 und f10 etc. nicht ganz verstanden, außer dass natürlich eine andere Brennweite im Okular benötigt wird.
Anscheinend soll es da Unterschiede in der Helligkeit geben oder beim Fotos machen oder irgendwie sowas, und jedes davon ist aus irgendeinem Grund besser für verschiedene Dinge wie Deep Space, Planetenbeobachtungen etc geeignet, aber wieso genau habe ich leider wie gesagt nicht ganz verstanden.

Mir tut es leid, falls ich wirklich alles komplett falsch verstanden habe, es ist einfach so eine Flut von Informationen mit denen ich irgendwie klarkommen, und für den Anfang das Wichtigste rausfiltern möchte, um keinen Fehlkauf zu machen.

Mein Ziel ist es für den Anfang ein gutes Allround-Teleskop zu haben, mit dem ich die Planeten, ein paar Sternenhaufen und eventuell Nebel, und den Mond (sowie evtl die Sonne wenn ich einen Filter habe) beobachten kann.
Wenn mir allein schon jemand hier sagen kann, ob das angesprochene Teleskop geeignet ist oder nicht würde mir das schon etwas weiterhelfen :P

Wünsche euch noch einen schönen Tag (und vor allem Nacht ;D)
LG Tobi

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Offline mwalbiner  
#2 Geschrieben : Montag, 6. Januar 2020 11:23:52(UTC)
mwalbiner


Rang: Fortgeschrittener Spechtler
Mitglied seit: 16.10.2014(UTC)
Beiträge: 198
Wohnort: 86381 Krumbach
Hallo Tobi,

herzlich willkommen bei uns im ATDS!

Die Wahl dieses von Dir vorgeschlagenen Teleskop mit meiner deutschen Montierung ist zum Beobachten deiner gewünschten Objekte sehr gut geeignet. Der f-Wert sagt etwas aus was Du beobachten willst. Hohe Werte eigen sich für Mond, Planeten oder Sonne (höhere Vergrößerung). Dann benutzt man Okulare mit kleineren Brennweiten und dazu vielleicht Barlow Linsen um die Brennweite des Hauptspiegels zu erhöhen. Und niedrige eher für die DeepSky Beobachtung (kleinere Vergrößerung), z.B. Sternhaufen, Andromeda Galaxie und Orion Nebel. Also verwendest Du Okulare mit höheren Brennweiten z.B. 40mm. Dann wird das Teleskop lichtstärker, das sollte auch bei diesen Objekten nötig sein. Das ist alles von deinem vorgeschlagenen Teleskop möglich.

Hier findest Du viele Leute mit Erfahrung in der Beobachtung und zu Fragen zu den einzelnen Teleskop Arten.
Also nur raus mit den Fragen.BigGrin

Beste Grüße

Manfred
Offline TobiGH3  
#3 Geschrieben : Donnerstag, 9. Januar 2020 10:08:53(UTC)
TobiGH3

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 05.01.2020(UTC)
Beiträge: 4
Hallo Manfred,
danke für deine Antwort!
Habe mich nun weiter damit beschäftigt, war einmal bei mir in der Nähe bei einem kleinen Treffen und habe mich dort erkundigt, sowie ein Gespräch mit Herrn Kloß von Teleskop-Spezialisten gehabt.

Meine Wahl ist letztendlich auf das Skywatcher Skyliner Dobson 200/1200 gefallen. Die Rockerbox ist wohl stabil und wackelfrei, und auch die Verarbeitung der Spiegel soll besser sein als beim Omegon Dobson der gleichen Größe. Dobson sind einfach unschlagbar in Sachen Preis-Leistung.
Auch hat man bei einem f6 Öffnungsverhältnis wohl weniger Probleme mit Koma, wodurch die Qualität auch mit nicht extrem teuren Okularen gut sein soll.
Und ich habe erstmal eh nicht vor, langzeitbelichtete Bilder zu machen (vllt mal mit dem Smartphone durchs Okular knipsen wenn man den Mond beobachtet). Dann würde ich irgendwann ein parallaktisches Stativ mit Motor und ggf. GoTo in Betracht ziehen, aber das sind ja horrende Summen und da würde ich erst in ferner Zukunft drüber nachdenken. Außerdem motiviert eine manuelle Führung auch das Lernen des Himmels :) Und ich stelle es mir toll vor, mit eigenen Händen das gewünschte Objekt am Himmel zu finden.

Das Hauptokular ist das Seben Zoom Okular 8-24mm, welches ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis haben und für den Anfang gut geeignet sein soll. Habe öfter gelesen dass Zoom-Okulare nicht so toll sein sollen, aber dieses scheint wohl solide zu sein, von dem was ich darüber gelesen habe. Ein 2 Zoll Baader Okular Hyperion Aspheric mit 31mm Brennweite und 72 Grad Gesichtsfeld als schönes Übersichtsokular (fürs Erste mein definitives Schmuckstück BigGrin) und dazu noch einen Mondfilter, eine 2x Barlow Linse sowie einen Sternenatlas.
In naher Zukunft werde ich dann noch einen Justierlaser, und auch wohl ein Okular mit einer etwas kleineren Brennweite (4, 5 oder 6mm) holen, um nicht dauerhaft auf die Barlow für hohe Vergrößerungen angewiesen zu sein. Nach und nach vielleicht auch noch andere Okulare, aber da muss ich natürlich erstmal Erfahrungen sammeln!

Ich denke und hoffe, eine gute Wahl für mein Erstes Teleskop+Zubehör gewählt zu haben. Kann es kaum noch abwarten, es endlich in den Händen halten zu können, auch wenn es die nächste Woche erstmal komplett bewölkt sein wird bei uns :(

Wenn jemand noch weitere Anregungen und Vorschläge hat, nehme ich diese natürlich auch dankend an!

LG Tobi

Bearbeitet vom Benutzer Donnerstag, 9. Januar 2020 10:12:50(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

Offline mwalbiner  
#4 Geschrieben : Freitag, 10. Januar 2020 11:00:37(UTC)
mwalbiner


Rang: Fortgeschrittener Spechtler
Mitglied seit: 16.10.2014(UTC)
Beiträge: 198
Wohnort: 86381 Krumbach
Hallo Tobi,

gratuliere zur Wahl des neuen Teleskop das bestimmt eine gute Wahl darstellt.

Noch eine Anmerkung zu den Zoomokularen. Das Hauptproblem ist das sie Dir Licht wegnehmen durch die Anzahl von mehren Linsen im Okular, und Licht ist das entscheidende beim beobachten. Also am besten mehrere nicht Zoom-Okulare zu besorgen, oft werden auch Set's angeboten.

Bin gespannt auf die ersten Beobachtungsberichte von Dir.

Beste Grüße

Manfred
Offline Andreas  
#5 Geschrieben : Freitag, 10. Januar 2020 13:04:52(UTC)
Andreas


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 16.04.2009(UTC)
Beiträge: 1,010
Wohnort: Taunus
Hallo Tobi,

ich hätte dir auch zum Dobson geraten. Das mit dem Zoomoku kann man machen aber du wirst mit Festbrennweiten besser und leistungsfähiger bedient sein und auch ein größeres Feld harmoniert besser mit dem Teleskop. Bei Zoomokularen nimmt das Feld je nach Brennweite ab. Für den Anfang genügt oft ein Aufsuchokular um die 30mm und ein Arbeitspferd für Galaxien und Nebel um 13mm. Um den Justierlaser wirst du nicht herumkommen. Desweiteren rate ich dir zu einem Leuchtpunktsucher statt zu einem Suchfernrohr, der das Aufsuchen intuitiver erledigt. Auch ein Mondfilter kann eine sinnvolle Anschaffung sein, da der Mond durch ein solches Gerät schon sehr hell ist und stark blenden kann.

Gruß und klaren Himmel
Andreas
Ich sehe was ich sehe - wenn ich es sehe
Offline Andreas  
#6 Geschrieben : Montag, 13. Januar 2020 18:01:51(UTC)
Andreas


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 16.04.2009(UTC)
Beiträge: 1,010
Wohnort: Taunus
Hallo Tobi,

noch was zum Thema maximale Vergrößerung. Viele Deepsky-Objekte sind so groß, dass du sie garnicht so stark vergrößern musst. Lediglich bei planetarischen Nebeln, Planeten oder dem Mond darf es mehr sein. Aber hier ist es meistens die erreichbare Himmelsqualität wie Transparenz, Seeing und vor allem Dunkelheit, die die Grenze setzen, weil alle Störgrößen natürlich auch weiter vergrößert werden und das Beobachtungsergebnis herabsetzen. Dass Sterne bei jeder Vergrößerung Punkte bleiben, ist dir bekannt? Die wichtigste Größe eines Teleskopes ist dessen Lichtsammelleistung in Form der optischen Güte und natürlich der Öffnung! Mit den angestrebten 8" hast du ein sehr gutes Einsteigertelekop, das noch gut zu transportieren und bezahlbar ist.
Ich würde dir empfehlen, einmal den Kontakt zu anderen Sternfreunden zu suchen um einmal praktisch zu erleben, was diese vielen Größen wie Öffnung, Brennweite, Vergrößerung und Austrittspupille bewirken. Du könntest evl.auch praktisch erleben, wie Zoomokulare sich von Festbrennweiten unterscheiden können und die verschiedenen Gesichtsfelder der Okulare kennenlernen.

Bis hierher erstmal Gruß und klaren Himmel
Andreas

Bearbeitet vom Benutzer Montag, 13. Januar 2020 18:24:41(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

Ich sehe was ich sehe - wenn ich es sehe
Offline TobiGH3  
#7 Geschrieben : Dienstag, 14. Januar 2020 16:13:45(UTC)
TobiGH3

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 05.01.2020(UTC)
Beiträge: 4
Hallo zusammen,

danke für die ganzen hilfreichen Antworten! Das Teleskop ist gestern angekommen und konnte es (mit Hilfe meines Nachbarn da ich 2 linke Hände haben) auch direkt zusammenbauen!
Mir wurde von Herrn Kloß von Teleskop-Spezialisten das Zoomokular für den Einstieg empfohlen, um erst einmal Erfahrungen damit zu sammeln. Er meinte, ich kann später dann immernoch Okulare mit festen Brennweiten holen, aber für den Anfang, auch um nicht immer das Okular wechseln zu müssen und ein Gefühl für die Vergrößerungen zu kriegen, sei ein Zoomokular sinnvoll.

Einen dimmbaren Mondfilter habe ich schon, sowie das Übersichtsokular (31mm / 2 Zoll mit 72 Grad). Einen Justierlaser habe ich mir nun auch geholt, und dieser sollte die nächsten Tage ankommen.
Der Sucher ist echt etwas verwirrend für den Anfang, da halt alles auf dem Kopf steht. Aber nunja, ich denke ich werde damit erstmal etwas üben Wink
Leider konnte ich das Teleskop noch nicht austesten, da es bisher nur wolkig war. Der Wetterbericht lässt hoffen, dass es am Mittwochabend etwas aufklart (laut App mit Wolken dazwischen, aber mal sehen), dann kann ich erste Berichte liefern!

Natürlich ist mir auch bewusst, dass Sterne immer Punkte bleiben. Wenn sie so stark vergrößert würden dass das nicht so wäre, würde man sich vermutlich auch die Augen verbrennen :p

Noch ein paar kleine Fragen:
Wie lange würdet ihr empfehlen, das Teleskop sich akklimatisieren zu lassen? Ich habe an etwa 30 Minuten gedacht.
Außerdem: Das Teleskop ist zusammengebaut ziemlich unhandlich. Ich lebe zwar glücklicherweise in einem Dorf mit nicht viel Lichtverschmutzung, würde aber doch gerne etwa 100-200 Meter auf eine freie Wiese gehen, wenn ich ernsthaft beobachten möchte (im Garten sind recht viel Bäume und Sträucher die die Sicht behindern). Allerdings traue ich mich nicht, das Teleskop wieder von der Montierung zu lösen, da ich es alleine wohl nicht wieder befestigt kriege (selbst zu zweit war es ein bisschen Fummelei), und zusammengebaut komme ich nur langsam in Tippelschritten voran aufgrund der Unhandlichkeit. Hat da jemand vielleicht einen Praxistip wie man das am Besten händelt? :p
Zum Schluss noch: Wie sollte ich das Teleksop am Besten aufbewahren? Es steht derzeit im Wohnzimmer in einer Ecke, Temperatur und Feuchtigkeit sollten in Ordnung sein, allerdings fliegt doch einiges an Staub rum. Ich hatte einfach an eine Mülltüte gedacht, die ich über Teleskop und OAZ stülpe, oder gibt es da was gegen einzuwenden?

Noch einmal vielen Dank an die ganzen netten und hilfreichen Antworten!

LG Tobi

Offline Andreas  
#8 Geschrieben : Mittwoch, 15. Januar 2020 17:54:39(UTC)
Andreas


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 16.04.2009(UTC)
Beiträge: 1,010
Wohnort: Taunus
Hallo Tobi,
wie ich schon schrieb ist dein Starterset sehr brauchbar. Als Sucher empfehle ich immer noch einen Leuchtpunkt- oder Telrad Sucher, die man leicht zusätzlich am Teleskop anbringen kann.
Justieruntensilien sind auch auf dem Weg, das ist gut, denn du wirst es brauchen. Suche dir eine Anleitung im Netz, ist halb so schlimm.

Zur Auskühlzeit liegst du garnicht so falsch, eher noch etwas länger je nach Temperaturunterschied.
Zum Transport eignen sich natürlich Trageriemen aller Art oder vielleicht auch ein Bollerwagen.
Die Aufbewahrung in der guten Stube geht schon ok, wenn alle Öffnungen gegen Staub und Ungeziefer verschlossen sind. Lediglich die Auskühlzeit im Winter wird wegen des großen Temperaturunterschiedes länger. Aber man kann es ja schon vorher in einen kühleren Raum oder nach draußen stellen.
Das mit dem schlechten Wetter nach dem Teleskopkauf ist immer so und vollkommen normal.
Achja, eine Sternkarte wäre natürlich auch nicht schlecht.

Erstmal viel Spaß und Geduld beim Einstieg.
Wenn du weitere Fragen hast, melde dich einfach wieder

Gruß und klaren Himmel
Andreas
Ich sehe was ich sehe - wenn ich es sehe
Offline TobiGH3  
#9 Geschrieben : Mittwoch, 15. Januar 2020 19:13:20(UTC)
TobiGH3

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 05.01.2020(UTC)
Beiträge: 4
Hallo Andreas,

den Laser habe ich heute bekommen. Habe mir auch schon Videos angeguckt, wie das Justieren geht und es ist wohl nicht allzu schwer. Der Laserstrahl weicht leicht von der Mittelmarkierung ab (sowohl Haupt- als auch Fangspiegel).Da die Schrauben sehr fest sitzen und ich lieber nicht mit viel Kraft arbeiten wollte, habe ich sicherheitshalber Herr Kloß angerufen. Er sagte mir was ich machen muss, aber auch, dass das Justieren fürs Erste absolut nicht notwendig ist.
Solange der Laser nicht mehrere Centimeter abweicht, müsse ich nicht justieren (als Neuling), und das leichte Abweichungen selbst einem geschulteren Auge kaum auffallen würden.
Bei f5 oder darunter wäre eine Justierung evtl angebracht, aber bei f6 sei es wohl nicht so wichtig.
Ich werde immer mal wieder gucken wie die Abweichung aussieht, aber mir wurde gesagt ich müsse vermutlich erst in etwa einem Jahr wirklich nachjustieren ("solange mir das Teleskop nicht zwischenzeitlich die Treppe runterfällt" :p).
Das sind natürlich alles nur Infos, die ich noch nicht selber prüfen kann. Aber Herr Kloß macht einen wirklich überaus kompetenten Eindruck, und ich denke, ihm da vertrauen zu können.

Einen Telrad Sucher hätte ich schon ganz gerne, aber da dieser ja auch um die 60€ kostet werde ich wohl noch mindestens einen Monat warten müssen. Auch weiß ich garnicht, wie ich meinen jetzigen Sucher entferne, oder dann den Telrad Sucher befestige. Bin mit Technik selber echt grottenschlecht muss ich gestehen..

Ein Bollerwagen ist eine gute Idee. Aber auch dafür müsste ich das Teleskop auseinanderbauen, und da bin ich wie gesagt noch etwas skeptisch, ob ich das alleine wieder montiert kriege, weil es wirklich unhandlich ist. Aber das wird wohl nur die Zukunft zeigen! Ich werde auf Dauer nicht drum herum kommen Wink

Ich habe den "Deep Sky Reiseatlas", den ich leider noch nicht wirklich deuten kann. Da brauche ich erstmal allgemein mehr Erfahrungen am Himmel.
Bis dahin habe ich allerdings eine wirklich gute Smartphone App (sogar mit Rotlicht Funktion), mit der ich sowohl den Himmel manuell absuchen kann, als auch ein 1zu1 live Himmelsabbild bekomme, je nachdem wo ich das Handy hinhalte und noch viele viele weitere Informationen und Möglichkeiten(App heißt Star Walk 2). Wenn man nachts nach unten (in den Boden) schaut, sieht man auch dort irgendwo den Jupiter und Saturn, die man ja erst wieder im Frühjahr gut beobachten kann.
Damit sollte ich schonmal einen ganz guten Überblick bekommen.

Falls ich es schaffe bis nach Mitternacht wach zu bleiben könnte ich das Teleskop heute vermutlich das Erste mal testen, bin wirklich sehr gespannt! Im Moment regnet es allerdings..
Klare Nächte!

LG Tobi
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