Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren müssen Sie sich Anmelden oder Registrieren.

Mitteilung

Icon
Error

2 Seiten12>
Optionen
Gehe zum aktuellsten Beitrag Gehe zum letzten Ungelesenen
Offline TomJoad  
#1 Geschrieben : Dienstag, 16. April 2019 07:05:18(UTC)
TomJoad

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 16.04.2019(UTC)
Beiträge: 7
Werte Forumsgemeinde!

Da dies mein erster Beitrag ist, möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Daniel, ich bin 35 Jahre alt und kaufmännischer Angestellter in einem großen internationalen Baukonzern. Ich bin verheiratet, kinderlos und fahre an den Wochenenden zu meinen Eltern aufs Land, wo ein wesentlich besserer Himmel auf mich wartet. Ich wohne unter der Woche in Wien und habe mir letztes Jahr im Juli mein erstes Teleskop, ein Skywatcher Heritage 130p, gekauft. Mit diesem konnte ich erste Erfahrungen sammeln und auch schon tolle Objekte finden. Nun habe ich aufgerüstet und bei einem heimischen Teleskopbauer einen GSO 10" Dobson bestellt, welcher von diesem gleich getuned wird. Im Detail werden die Nadellager optimiert sowie ein Gegengewicht zur perfekten Balance angebracht, außerdem übernimmt er die Einstellung und Erstkulmination samt Einschulung für mich.

An Okularen hat er mir dazu die TeleVue Panoptic 24 und 19mm wärmstens ans Herz gelegt, welche ich auch gleich dazu bestellt habe.
Ein 14mm Delos legt er mir hier auch gleich wärmstens ans Herz.

Von meinem Heritage habe ich einen recht großen Fundus an Okularen, welcher bis auf meine Planetarys allerdings nicht geeignet erscheint.

Folgende Okulare habe ich aktuell bereits in Besitz:

- Skywatcher 32mm Plössl
- Skywatcher 25mm Super (war beim Heritage dabei)
- Baader Hyperion 24mm
- Skywatcher 15mm GoldLine
- Baader Hyperion 13mm
- Skywatcher 10mm Super (war ebenfalls beim Heritage dabei, dient nichtmal als Briefbeschwerer)
- Skywatcher 8mm Planetary
- Skywatcher 6mm Planetery
- Skywatcher 24-8mm Zoom (damit konnte ich mich bis dato überhaupt nicht anfreunden)

Ich möchte meine Okularausstattung hochwertig halten, damit mein Fundus nicht noch viel weiter unnötig wächst. Daher würde ich bei TeleVue bleiben, um nicht nachher irgendwann ins Grübeln zu kommen, ob nicht noch mehr rauszuholen wäre mit TeleVue. Kurzfristig habe ich auch an die Explore Scientific 82° Okulare gedacht, mein Händler hat mir hiervon aber abgeraten. Er meint, dass alles über 70 Grad Gesichtsfeld nicht mehr überblickbar ist und man so seine Feldgrenze nicht kennt und dadurch Distanzen schwer bis gar nicht abschätzen kann.

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem GSO Dobson? Welche Okulare haben sich hier bewährt?
Was wäre eine sinnvolle Abstufung?

Weiters möchte ich auch in 2 Zoll Filter investieren, ist dies sinnvoll? Diese könnte man von Haus aus in der 2 auf 1,25 Zoll Reduzierung belassen und wäre somit auch beim Okularwechsel immer verbaut.

Budgetmäßig möchte ich möglichst sinnvoll investieren, daher auch so hochwertig. Ich möchte nicht noch 10 mittelklassige Okulare kaufen um schlussendlich dann erst bei den TVs zu landen. Da nehm ich lieber etwas mehr Geld in die Hand und weiß, dass dies das Optimum darstellt. Gerne lasse ich mich aber auch vom Gegenteil überzeugen ;-)

Beobachtungsziele: Deep-Sky und Planeten
Sponsor
Offline acr_astro  
#2 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 07:05:48(UTC)
acr_astro


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 24.01.2012(UTC)
Beiträge: 292
Wohnort: Rhein/Ruhr
Hallo Daniel,

willkommen im kleinen, aber feinen Forum!

Ich bin jetzt nicht der Okular- und Filterexperte, möchte aber trotzdem etwas aus Deinem Beitrag kommentieren.

Zunächst mal zu meinen Vergleichsmöglichkeiten: Ich besitze einen 10" f/5 Martini-Gitterrohr-Dobson. Ich selbst nutze das 6.7mm ES 82° und bin qualitativ damit zufrieden. Für den Dobson würde sich auch noch ein kurzbrennweitigeres Okular lohnen, um mehr Vergrößerung zu haben. Das 6.7er ist bei mir aber auch am 5"-MAK in Benutzung. Daher bin ich bzgl. der Vergrößerung nicht ans Limit gegangen.

Den Punkt Deines Händlers mit der Feldgröße der 82°-ES kann ich nicht nachvollziehen. Speziell beim Dobson freut man sich über ein großes Feld, weil man dann nicht ständig nachschubsen muss. Vom optischen Eindruck ("Space walk effect"Wink der Okulare mit großem Feld mal ganz abgesehen. Ob nun Nagler, ES, TV, etc....ist dann eher vom Geldbeutel und der Kompromissbereitschaft oder -losigkeit abhängig.

Ein anderer Punkt: Du hast von 2"-Filtern gesprochen, die Du in die Reduzierhülse packen willst. Hat die denn ein Filtergewinde?

So, und jetzt ist das Feld für weitere Kommentare von anderen Mitgliedern frei.

Beste Grüße

Achim

Martini 10" f/5 Dobson | Celestron NexStar 127SLT | Skywatcher Startravel 102/500
Skywatcher Heritage 76/300 | TS 70/420 ED Carbon | LIDL Skylux 70/700 | Lunt LS50THaB600PT
Offline TomJoad  
#3 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 09:24:04(UTC)
TomJoad

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 16.04.2019(UTC)
Beiträge: 7
Zitat von: acr_astro Gehe zum zitierten Beitrag
Hallo Daniel,

willkommen im kleinen, aber feinen Forum!

Ich bin jetzt nicht der Okular- und Filterexperte, möchte aber trotzdem etwas aus Deinem Beitrag kommentieren.

Zunächst mal zu meinen Vergleichsmöglichkeiten: Ich besitze einen 10" f/5 Martini-Gitterrohr-Dobson. Ich selbst nutze das 6.7mm ES 82° und bin qualitativ damit zufrieden. Für den Dobson würde sich auch noch ein kurzbrennweitigeres Okular lohnen, um mehr Vergrößerung zu haben. Das 6.7er ist bei mir aber auch am 5"-MAK in Benutzung. Daher bin ich bzgl. der Vergrößerung nicht ans Limit gegangen.

Den Punkt Deines Händlers mit der Feldgröße der 82°-ES kann ich nicht nachvollziehen. Speziell beim Dobson freut man sich über ein großes Feld, weil man dann nicht ständig nachschubsen muss. Vom optischen Eindruck ("Space walk effect"Wink der Okulare mit großem Feld mal ganz abgesehen. Ob nun Nagler, ES, TV, etc....ist dann eher vom Geldbeutel und der Kompromissbereitschaft oder -losigkeit abhängig.

Ein anderer Punkt: Du hast von 2"-Filtern gesprochen, die Du in die Reduzierhülse packen willst. Hat die denn ein Filtergewinde?

So, und jetzt ist das Feld für weitere Kommentare von anderen Mitgliedern frei.

Beste Grüße

Achim



Hallo Achim! Danke für deine Antwort!

Ich habe bis auf meine Okulare leider keinerlei Vergleichsmöglichkeiten, bin aber zB mit den 68 Grad der Hyperions schon sehr zufrieden. Von diesen Okularen hält er allerdings gar nichts, die Randunschärfe wäre für ihn nicht hinnehmbar. Da muss ich leider blind vertrauen und möchte eben in der höchsten Qualitätsstufe aufgestellt sein und mich nicht fragen müssen, ob es denn nicht noch besser gehen würde. Klingt blöd, ich möchte hier aber wirklich keine Kompromisse eingehen. Die Hyperions hab ich sehr günstig erhalten und sind dann für das zukünftige Zweitteleskop Heritage 130p vollkommen ausreichend.

Er begründet den Verzicht auf extreme Weitwinkel auf seiner Homepage so: Wir bieten keine extreme Weitwinkel Okulare an - aus gutem Grund, auch wenn manche Beobachter das "Space-Walk Feeling toll finden: für visuelle Deepsky Beobachter ist es kein Fehler, die Feldgrenze zu sehen. Nur so, und in Kenntnis des Eigenfelds und des damit eingesehenen Himmelsfelds lassen sich Winkeldistanzen im Okular abschätzen.

Eventuell werd ich mir ja trotzdem 1-2 extreme gönnen.... hab ja bald Geburtstag und das Christkind kommt auch noch heuer...

Die Reduzierhülse hätte ein Filtergewinde, ich hab nun aber nochmal mit ihm telefoniert und er hat gemeint, dass 2 Zoll einfach nur Luxus ist und er keinerlei Gründe sieht warum man nicht die 1,25 Zoll Versionen kauft. Da spart man sich immerhin doch 50 %. Hab daher noch einen OIII in 1,25 Zoll geordert.

Hier die Homepage des Händlers: http://www.teleskope.at

Ich find ihn sehr seriös und auch den Service den er bietet, daher nehme ich auch in Kauf, dass das Teleskop bei ihm etwas mehr kostet wie bei den üblichen Verdächtigen im Internet. Ist selbsternannter Extrembeobachter. Hier gibt es einen interessanten Artikel zu seiner Person: https://derstandard.at/2...u-einem-anderen-Planeten
Offline tigger  
#4 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 09:44:55(UTC)
tigger


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 06.09.2008(UTC)
Beiträge: 4,755
Wohnort: Taunus
Hallo Daniel :)

Ich bin gerade unterwegs und muss vor der Erstellung einer konkreten, umfassenden Antwort erst noch mein Valium finden Blink denn die Meinung des genannten Händlers widerspricht den Erfahrungen aller mir bekannten visuellen Beobachter, wie auch meiner, derart daß ich kaum Worte finde. Kurzfassung: Händlerwahl überdenken, durchaus genauer für Explore Scientific 82°...und - bei vorhandenem Budget - auch die 100° Serie interessieren!

Zitat:
Im Detail werden die Nadellager optimiert

Ich hoffe damit ist gemeint daß er sie ausbaut und durch Gleitlager ersetzt, andere "Optimierungen" fallen mir bei dieser Sorte Lager nicht ein. (Was aber auch an meiner Nicht-Expertise in dieser Thematik liegen kann....Wink )

Glückwunsch jedenfalls zum Neukauf, wie auch zur Forenwahl Wink

Gruß und klaren Himmel
Jan

Bearbeitet vom Benutzer Mittwoch, 17. April 2019 10:37:07(UTC)  | Grund: Postkosmetik ;)

Adventure. Heh. Excitement. Heh. A Jedi craves not these things.



Offline woddy  
#5 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 10:10:21(UTC)
woddy


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 07.02.2009(UTC)
Beiträge: 2,658
Wohnort: Iserlohn
Hallo Daniel
Auch von mir noch ein "Willkommen in unserer Runde".
Ich beobachte zwar auf Grund meines bescheidenen Himmels nicht mehr so oft visuell,
kann dir aber sagen das 2"Filter auf gar Keinen Fall ein Luxus ist.
Es ist doch völlig sinnfrei wenn man mal etwas mehr Feld braucht und mit einem 2"Okular sagen wir mal 28mm
versucht den Cirrus oder den Nordamerika Nebel beobachten will und dann vorn ein 1,25" Filter einsetzten würde.
Mal ganz abgesehen davon das es nicht geht.
Du möchtest doch so wie du schreibst nicht zweimal Geld ausgeben, dann spare bitte nicht bei den Filtern.
Ansonsten viel Spass mit deiner neuen Optik.
Beste Grüße
Andreas
Offline Benny  
#6 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 10:52:35(UTC)
Benny


Rang: Graue Eminenz
Mitglied seit: 09.12.2007(UTC)
Beiträge: 5,805
Wohnort: Taunus
Hallo Daniel,

zunächst mal ein herzliches Wilkommen in unserer Mitte :) Ich sag mal: Hier bist du richtig...

Genug der netten Worte, ich entschuldige mich im Vorraus für meine nun folgende Tirade und den daraus möglicherweiser folgenden ausufernden Beitrag!

Wir schreiben das Jahr 2019, 2020 steht also vor der Tür und lese den größten Schwachsinn, den ich in diesem JAHRZEHNT zum Thema Okularauswahl für einen f/5 Dobson lesen "durfte".. Nein, du bist völlig unschuldig Daniel - keine Angst.

Zitat:
Nun habe ich aufgerüstet und bei einem heimischen Teleskopbauer einen GSO 10" Dobson bestellt, welcher von diesem gleich getuned wird. Im Detail werden die Nadellager optimiert sowie ein Gegengewicht zur perfekten Balance angebracht


Meinen Glückwunsch zu einem absolut lebenslang tauglichen Teleskop für den visuellen Beobachter, den ein oder anderen trifft nach Jahren der "Öffnungswahn" und er rüstet auf - aber notwendig ist das nicht unbedingt, 10" ist eine fantastische Größe und du wirst damit eine Menge Spaß haben!

*hüstel* Wie Jan schon schrieb: Rollenlager gehören ausgebaut und durch Teflon/Ebonyfolie ersetzt - etwas was man für kleines Geld selber machen kann - Gegengewichte!! Cursing Das macht man mit kaputtgebauten Dobsons wo einem keine RICHTIGE Lösung mehr einfällt... einziger akzeptabler Grund: Du verbaust vorne einen 3 Kilo schweren Richfieldrefraktor als Sucherersatz LOL - Ich verstehe den "Baumeister" da nicht, von Werk aus ist das auch völlig unnötig - je nach dem ob du irgend einen exotisch schweren Sucher montierst ist das absolut unnötig und habe ich auch noch nie bei einem GSO gesehen, falls DOCH, kauf dir für 5€ einen schweren Magneten auf Amazon und pack ihn hinten an den Tubus!

Zitat:
Daher würde ich bei TeleVue bleiben, um nicht nachher irgendwann ins Grübeln zu kommen, ob nicht noch mehr rauszuholen wäre mit TeleVue. Kurzfristig habe ich auch an die Explore Scientific 82° Okulare gedacht, mein Händler hat mir hiervon aber abgeraten. Er meint, dass alles über 70 Grad Gesichtsfeld nicht mehr überblickbar ist und man so seine Feldgrenze nicht kennt und dadurch Distanzen schwer bis gar nicht abschätzen kann.


BULLSHIT

Wer 70° nicht überblicken kann sollte dringend eine Gesichtsfeldmessung beim Augenarzt seines Vertrauens durchführen lassen um ernsthafte degenerative Erkrankungen ausschließen zu können! Auch 82° sind noch zu überblicken im Sinne von "Ich kann die Feldbegrenzung noch wahrnehmen" wenn auch nicht mehr störend. Dir hier Delos ans Herz zu legen grenzt an Irrsinn... Du kaufst einen Porsche Cayenne und man bietet dir an einen goldenen Rasenmähermotor einzubauen, denn "das fahren mit 7km/h kann erhebliche Vorteile mit sich bringen" UNBEDINGT, wenn du dich primär in verkehrsberuhigten Spielstraßen bewegst Flapper

GERADE am Dobson ist Feld bei Okularen die halbe Miete, die Schärfe dann die zweite Hälfte - die erreicht man schon recht ordentlich (besser als nur "durchschnittlich" oder okay, ich würde sie bei 92% TV einschätzen und hab beide Okulartypen regelmäßig am Auge bei Mitbeobachtern) bei den von mir seit nun seit vielen Jahren eingesetzten 82° Explore-Scientific Okularen in diversen Brennweiten. Aber ich will sie dir nicht aufschwätzen, wenn du gewillt und in der Lage bist Televue (Nagler oder Ethos) zu kaufen, dann wirst du damit sicher viel Geld ausgeben aber leistungsmäßig und von der Qualität her alles andere als einen Fehler machen Cool

Thema Distanzen im Okular abschätzen: Wie schon gesagt, sieht man auch mit 82° bei gesunden Augen noch die Feldgrenze, man kann ja auch einfach mal das Auge kurz in eine Richtung blitzen lassen - also ist das mit dem Abschätzen grober Unfug zumal man das mit Karte und Peiler macht und sich dann höchstens noch das letzte Grad oder auch mal zwei am Okular zum Objekt hangelt, ich habe das auf folgende Weise gelöst:

UserPostedImage

Die Schablone repräsentiert verschiedene Okulare an verschiedenen meiner Teleskope, mit Hilfe von meinem Telrad Finder, einem 24-30mm Okular (in meinem Fall derzeit ein 24mm 82° Explore Scientific) und einer guten Karte habe ich bisher alles gefunden Laugh

Zitat:
Weiters möchte ich auch in 2 Zoll Filter investieren, ist dies sinnvoll? Diese könnte man von Haus aus in der 2 auf 1,25 Zoll Reduzierung belassen und wäre somit auch beim Okularwechsel immer verbaut.


Ja ist definitiv sinnvoll gleich in 2" zu kaufen, denn das ist bei vielen Objekten die Crux, dass du sie bei niedrigen Vergrößerungen beobachten willst und wirst (NGC 7000, Cirruskomplex usw) und entsprechend ein 2" Okulare drin haben wirst, wenn die Hülse des 1,25" Okulars nicht zu tief hineinragt kannst du den Filter drin lassen, einfach ausprobieren.Desweiteren ist ein großer Umstand bei den 1,25" Filtern, dass du sie VIELFACH umschrauben musst beim Okularwechsel und das wirst du müssen wenn du nicht im Voraus weißt welche Vergrößerung optimal ist.

Über die Abstufungen kann man streiten, hängt auch viel von den Vorlieben ab aber bei f/5 gibt es einige "sweetspots" was die AP (=Austrittspupille, bestimmt die Helligkeit des Bildes im Okular) die abgedeckt sein wollen. Bei mir hat sich bewährt:

24 - 14 - 8,8 - 6,7 - 4,7 Das sind nur ungefähre Angaben aber 13/14 ist so eine gaaaanz wichtige Größe, ob es 24, 26 oder 30mm sind hängt zu einem Gutteil vom erreichbaren Himmel ab, wenn du hohe Lichtverschmutzung hast können dir große APs (also z.B. über 30mm Okularbrennweite) schnell absaufen.

UserPostedImage

Zitat:
Ich find ihn sehr seriös und auch den Service den er bietet, daher nehme ich auch in Kauf, dass das Teleskop bei ihm etwas mehr kostet wie bei den üblichen Verdächtigen im Internet. Ist selbsternannter Extrembeobachter. Hier gibt es einen interessanten Artikel zu seiner Person: https://derstandard.at/2...u-einem-anderen-Planeten


Also Pease 1 in M15 ist sicher nix für Anfänger aber den haben wir hier unter mittelgutem Landhimmel auch schon öfter beobachtet, Extrembeobachter würde ich jetzt eher Leute nennen, die Einsteinkreuze in fernen Quasaren beobachten oder mit Sauerstoff auf 4000m beobachten und neue planetarische Nebel visuell entdecken, er schaut sich mit relativ kleinem Equipment Punktquellen an der Wahrnehmungsgrenze an, sicher auch eine Form des Extrembeobachtens, aber das ist nicht das was die Mehrzahl der Deepskybeobachter tut und da ist nun einmal meistens viel Feld angesagt.

Zitat:
Wie sind Eure Erfahrungen mit dem GSO Dobson?


Gut bis sehr gut. Ich habe seit fast 15 Jahren einen 8" f/6, kenne in meinem Umfeld ein gutes Dutzend dieser Geräte zwischen 8 und 12" und besaß nur EINMAL eine Gurke (war allerdings ein Galaxy die aber aus der selben Fabrik kommen) - die Chancen stehen gut, dass du ein praxistaugliches Teleskop hast.

Soo, das musste erstmal alles für den Blutdruck raus Laugh Ich wünsche Dir nun schöne Beobachtungen und wenn du weitere konkrete Fragen hast bist du hier gut aufgehoben möchte ich meinen :)

Gruß und allzeit CS
Benny

Bearbeitet vom Benutzer Mittwoch, 17. April 2019 11:11:24(UTC)  | Grund: Bluthochdrucksinduzierte Rechtschreibfehler entfernt

Taunus-Astronomie- AstroBLOG
weitFELD - Bennys photoBLOG
Offline Benny  
#7 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 11:21:59(UTC)
Benny


Rang: Graue Eminenz
Mitglied seit: 09.12.2007(UTC)
Beiträge: 5,805
Wohnort: Taunus
Hi nochmal,

ich habe dein erstes Teleskop noch gar nicht gewürdigt :)

Das Heritage solltest du auf jeden Fall behalten, ein schönes kleines Richfielderchen für große Felder und unkompliziertes Beobachten zwischendrin - auch das wird dir übrigens gute Okulare danken, natürlich würde man die schweren Geschütze für das günstige Teleskop eher nicht auffahren, aber wenn du nun sowieso für den Großen investierst wirst du merken wie viel besser sie dann auch an diesem funktionieren werden - 2" geht halt leider nicht ohne Umbau (den ich auch schon Jahrelang vor mir herschiebe).

Zitat:
Ich habe bis auf meine Okulare leider keinerlei Vergleichsmöglichkeiten, bin aber zB mit den 68 Grad der Hyperions schon sehr zufrieden. Von diesen Okularen hält er allerdings gar nichts, die Randunschärfe wäre für ihn nicht hinnehmbar. Da muss ich leider blind vertrauen und möchte eben in der höchsten Qualitätsstufe aufgestellt sein und mich nicht fragen müssen, ob es denn nicht noch besser gehen würde. Klingt blöd, ich möchte hier aber wirklich keine Kompromisse eingehen. Die Hyperions hab ich sehr günstig erhalten und sind dann für das zukünftige Zweitteleskop Heritage 130p vollkommen ausreichend.


Das sehe ich sogar ähnlich wie der Händler, die waren mir schon immer zu unscharf an f/5 und wenn man mal den Preis in Relation setzt sind sie auch viel zu teuer, früher gab es mal ganz ähnliche Okulare die zwar einfacher gebaut waren aber das selbe leisteten für unter 50€ das war dann wirklich okay und vor 20 Jahren so ziemlich der einizge Weg um etwas mehr Feld zu bekommen für bezahlbare Preise. Heute gibt es für den selben Preis (!!! Hab gerade gesehen wie teuer die geworden sind Blink ) ein zigfach schärferes Explore Scientific bei dem es auch noch mehr Feld on top gibt... Wink

CS und Gruß
Benny

Bearbeitet vom Benutzer Mittwoch, 17. April 2019 11:38:51(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

Taunus-Astronomie- AstroBLOG
weitFELD - Bennys photoBLOG
Offline TomJoad  
#8 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 12:45:40(UTC)
TomJoad

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 16.04.2019(UTC)
Beiträge: 7
Danke mal allen für die ausführlichen Antworten. Keine Angst, ich halt es aus, wenn mir jemand sagt, dass ich einen Blödsinn gekauft hab Wink

Ich werde mal schauen was er jetzt mit den Lagern und so gemacht hat, dann kann ich entscheiden, ob dies für mich passt. Er meint, dass der Dob danach butterweich läuft und eine Freude zum Nachführen sein wird, aber auch stabil genug um seine Orientierung zu behalten. Gegengewicht oder was auch immer muss ich mir dann auch in der Praxis anschauen.

An Okularen hab ich fix die Panoptic 24 und 19mm sowie das Delos 14mm am Start. Da sollte mal nichts falsch dran sein, oder? Die kleineren Vergrößerungen bzw. noch eine drüber könnte ich mir dann ja die ES anschauen.

Die Hyperions hab ich für 60 Euro erstanden, das sind sie auch wert. Im Vergleich zu meinen Plössls ist die Optik schon ein Quantensprung.

Darf ich fragen wie ich eine derartige Schablone anfertigen kann? Kartenmaterial besitze ich Deep Sky Reiseatlas, TriAtlas und Deep Sky Hunter Atlas.

Das Heritage bleibt auf alle Fälle, wie gesagt hab ich damit super erste Erfolge gefeiert und die Handlichkeit ist wohl unübertroffen. Der OAZ nervt gewaltig, aber sonst bin ich mit der Optik soweit zufrieden, sogar mit den Hyperions Wink Alles was jetzt kommt kann nur besser werden :)
Offline Andreas  
#9 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 13:04:52(UTC)
Andreas


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 16.04.2009(UTC)
Beiträge: 985
Wohnort: Taunus
Hallo Daniel,

hier geht's ja richtig rund. Zugegebenermaßen zu Recht. Sogar den Jan hast du aufgeschreckt, was mich sehr freut wieder einmal was von ihm zu lesen. Den Vorrednern ist uneingeschränkt recht zu geben. Ein Umstand, den ich noch nicht gelesen habe betrifft den Sucher für das neue Teil. Ich empfehle immer einen Leuchtpunktsucher als Findehilfe. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen und erleichtern das Auffinden ungemein. Den Telrad beispielsweise siehst du vor Bennys Okularen liegen. Er ersetzt nicht zwingend ein Suchfernrohr in vernünftiger Größe, ist aber in jedem Fall eine sinnvolle Ergänzung. Ich benutze am Dobson fast ausschließlich 100° Okulare, eines sogar noch darüber. Ohne Brille sehe ich auch immer den Rand. Suche dir doch einmal eine Sternwarte oder eine Beobachtungsgruppe und probiere es selbst aus, dann WILLST du nichts anderes mehr. So weit so gut. Bleibt erstmal nur zu wiederholen: Willkommen bei uns, hier bist du gut aufgehoben und immer raus mit den Fragen.

Gruß und klaren Himmel
Andreas
Ich sehe was ich sehe - wenn ich es sehe
Offline TomJoad  
#10 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 13:12:12(UTC)
TomJoad

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 16.04.2019(UTC)
Beiträge: 7
Zitat von: Andreas Gehe zum zitierten Beitrag
Hallo Daniel,

hier geht's ja richtig rund. Zugegebenermaßen zu Recht. Sogar den Jan hast du aufgeschreckt, was mich sehr freut wieder einmal was von ihm zu lesen. Den Vorrednern ist uneingeschränkt recht zu geben. Ein Umstand, den ich noch nicht gelesen habe betrifft den Sucher für das neue Teil. Ich empfehle immer einen Leuchtpunktsucher als Findehilfe. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen und erleichtern das Auffinden ungemein. Den Telrad beispielsweise siehst du vor Bennys Okularen liegen. Er ersetzt nicht zwingend ein Suchfernrohr in vernünftiger Größe, ist aber in jedem Fall eine sinnvolle Ergänzung. Ich benutze am Dobson fast ausschließlich 100° Okulare, eines sogar noch darüber. Ohne Brille sehe ich auch immer den Rand. Suche dir doch einmal eine Sternwarte oder eine Beobachtungsgruppe und probiere es selbst aus, dann WILLST du nichts anderes mehr. So weit so gut. Bleibt erstmal nur zu wiederholen: Willkommen bei uns, hier bist du gut aufgehoben und immer raus mit den Fragen.

Gruß und klaren Himmel
Andreas


Hallo Andreas!

Danke für deine Nachricht. Sucher: 8x50 ist standardmäßig verbaut, zusätzliche Telrad Basis hab ich geordert, den Telrad hab ich schon an meinem Heritage auch verwendet. Ich möchte gerne den 8x50 probieren, weil ich für die genaue Orientierung meist mit freiem Auge nicht DIE Sterne sehe, die ich gerade brauche um weiterzuhoppen. Daher erwarte ich mir durch den Sucher schon bessere und einfachere Suchaktionen. Ich bin Brillenträger mit starkem Astigmatismus (2,75), bin daher auf die Brille beim Beobachten angewiesen und brauche daher auch großen Augenabstand bei den Okularen.

Bezüglich Beobachtungsgruppe bin ich mittlerweile MItglied bei der WAA (Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie -> www.waa.at), hab es aber bis dato noch zu keinem Teleskoptreffen geschafft. Dort ist aber der Großteil mit Astrofotografie beschäftigt, mit Durchschauen schauts da eher schlecht aus Wink
Offline Andreas  
#11 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 15:28:00(UTC)
Andreas


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 16.04.2009(UTC)
Beiträge: 985
Wohnort: Taunus
Hallo Daniel,

Telrad ist super, gerade auch in Verbindung mit entsprechenden Karten. Auch gemeinsam mit dem Sucher völlig OK. An deinen Karten gibts nichts auszusetzen. Brille und Astigmatismus ist aber ein wichtiger Hinweis. Hier kommt es darauf an, wie sehr dieser bei welcher Vergrößerung stört. Falls du dann wirklich mit Brille beobachten musst, ist das für die Okularauswahl natürlich sehr wichtig. 100° mit Brille ist da vielleicht schon ein unnötiger Preistreiber. Hier würde ich in jedem Fall in der Praxis ausprobieren, was da vom Augenabstand passt. Bei Fotografen gelingt das nicht zwingend aber du solltest da mal schauen, was dort zu probieren ist. Nichts überstürzen, es ist ja nicht so, dass du keine Okulare hättest.

Gruß und klaren Himmel
Andreas
Ich sehe was ich sehe - wenn ich es sehe
Offline Benny  
#12 Geschrieben : Mittwoch, 17. April 2019 22:42:59(UTC)
Benny


Rang: Graue Eminenz
Mitglied seit: 09.12.2007(UTC)
Beiträge: 5,805
Wohnort: Taunus
Hallo Daniel,

Zitat:
Keine Angst, ich halt es aus, wenn mir jemand sagt, dass ich einen Blödsinn gekauft hab


Nee, hast du ja überwiegend noch nicht, alles gut :) Mir ging es nur um die Beratung vom Händler, die schon so weit ich zurückdenken kann halt oftmals am Lagerbestand und nicht an den Gegenbenheiten an der Praxis orientiert waren und wohl immer noch sind Wink

Wenn er dir jetzt nicht nochmal den Gegenwert des 10ers für die Optimierung abknöpft dann schau dir an wie du damit klar kommst, Hauptsache er ist lagestabil in beiden Achsen und wird nicht bei jedem Minirempler oder gar Windhauch verstellt.

Zitat:
Die Hyperions hab ich für 60 Euro erstanden, das sind sie auch wert. Im Vergleich zu meinen Plössls ist die Optik schon ein Quantensprung.


Das Mehr an Feld macht sich schon positiv bemerkbar und die 60€ sind vertretbar, zumal du sie ja ohnehin schon hast und damit auch einen Grundstock an Brennweiten bis du dich auf besser für f/5 geeignete Okulare einigen kannst. Mit den genannten Brennweiten hast du auf jeden Fall die wichtigen Brennweiten am Start um gut einsteigen zu können - aber du schriebst ja vom Gedanken dir einmal "gescheite" zu kaufen um nicht ewig wechseln zu müssen und am Ende mehr ausgegeben zu haben als nötig - da lass dir dann die Zeit die du brauchst.

Was ich noch gar nicht empfohlen habe (dafür der Andreas sehe ich gerade Laugh) - Asche auf mein Haupt - versuche Anschluss an eine Beobachtergruppe in deiner Gegend zu finden - wir haben hier leider nicht übermäßig viele Mitglieder aus deiner Ecke aber ich bin sicher du wirst jemanden finden - schau, dass es nicht allzu abgehobene Extrembeobachter sind - das kann zwar auch sehr sehr schlau machen, aber auch schnell arm Flapper

Zitat:
Darf ich fragen wie ich eine derartige Schablone anfertigen kann? Kartenmaterial besitze ich Deep Sky Reiseatlas, TriAtlas und Deep Sky Hunter Atlas.


Blink P e r f e k t - damit hast du ALLE Atlanten die ich dir auch empfohlen hätte - top! Cool Ich kann es dir die Tage mal ausrechnen und die passenden Größen schreiben. Man schaut einfach in welchem Maßstab die Karten sind (Grad/cm) und rechnet dann die Gesichtsfelder der Okulare aus und überträgt diese mit einem Zirkel auf schwarzen Karton (ich habe ihn zusätzlich laminiert). Inzwischen habe ich von einem lieben Mitbeobachter mit 3D Drucker auch genauere, sehr dünne Kunststoff-Schablonen.

Viele Grüße
Benny
Taunus-Astronomie- AstroBLOG
weitFELD - Bennys photoBLOG
Offline TomJoad  
#13 Geschrieben : Donnerstag, 18. April 2019 06:49:55(UTC)
TomJoad

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 16.04.2019(UTC)
Beiträge: 7
Dass der Händler vom Lagerbestand aus berät kann ich kategorisch ausschließen, da er so gut wie nichts auf Lager hat ;-) Er bestellt alles auf Kundenwunsch, den Handel betreibt er nur nebenbei.

Nein, Optimierung kostet definitiv nicht nochmal soviel wie das Teleskop. Inklusive umfassender Einschulung, Zusammenbau etc. verlangt er ca. 100 Euro, hält sich also soweit in Grenzen.

Mehr ausgeben als nötig, den Zeitpunkt hab ich wohl jetzt schon verpasst ;-) Bis auf das Zoom-Okular kann ich aber nirgends von kompletten Fehlkäufen sprechen. Hochwertig ists halt leider nicht...

Wie gesagt hab ich die Beobachtergruppe zwar gefunden, die ist aber vorwiegend fotografisch unterwegs... außerdem ist es hier in Wien etwas suboptimal. Am Land, wo ich meine Wochenenden verbringe, gibt es weit und breit keine Beobachtergruppen..

Zeit lassen ist nicht so unbedingt meine Stärke ;-) Hab geistig schon irgendwie die ES 82 in 30, 8,8, 6,7 und 4,7 gekauft ;-)
Sind diese Okulare brillentauglich? Jemand Erfahrungen bei Beobachtung mit Brille?

Atlanten: Ich bin immer wieder erstaunt wie viel es für Astronomen kostenlos abzustauben gibt. Von toller Software (Stellarium) über Atlanten (TriAtlas, DSH) gibts hier Ressourcen ohne Ende welche tatsächlich mehr als nur praxistauglich sind. Bezüglich Deep Sky Hunter bin ich noch am Grübeln ob A3 oder A4, ob laminiert oder in Prospekthüllen oder ob ichs einfach so riskiere.....

Schablonen: Das wäre toll, das würd mich wirklich interessieren.
Offline Benny  
#14 Geschrieben : Donnerstag, 18. April 2019 08:28:01(UTC)
Benny


Rang: Graue Eminenz
Mitglied seit: 09.12.2007(UTC)
Beiträge: 5,805
Wohnort: Taunus
Morgen Daniel,

:) Frag nicht was ich so an Okularen angehäuft hatte in den besten Jahren LOL
Aber das ist doch am Ende bei jedem Hobby so Cool Man sammelt erstmal Equipment und im Laufe der Zeit verfestigt sich dann die Ausrichtung... völlig normal

Zitat:
Wie gesagt hab ich die Beobachtergruppe zwar gefunden, die ist aber vorwiegend fotografisch unterwegs... außerdem ist es hier in Wien etwas suboptimal. Am Land, wo ich meine Wochenenden verbringe, gibt es weit und breit keine Beobachtergruppen..


Was du machen könntest: In einem der beiden großen Astronomieforen nochmal eine gezielt Anfrage für Einzelbeobachter oder kleine Gruppen von Visuellen starten.

Zitat:
Zeit lassen ist nicht so unbedingt meine Stärke ;-) Hab geistig schon irgendwie die ES 82 in 30, 8,8, 6,7 und 4,7 gekauft ;-)
Sind diese Okulare brillentauglich? Jemand Erfahrungen bei Beobachtung mit Brille?


Zeit spart aber in dem Fall durchaus Geld Wink Es ist schon von immensem Vorteil verschiedene Okulartypen vor dem Kauf mal live am Auge gehabt zu haben um definitiv sagen zu können, dass sie passen. Zum Thema Brille kann ich dir leider nichts sagen, da ich noch nie mit beobachtet habe. Mein schlechtes Auge leidet an Astigmatismus - da bräuchte ich theoretisch eine Brille - aber das gute hat nur eine schwache Dioptrinzahl und solange kein Asti besteht braucht man in der Regel keine Brille, man fokussiert sich das zurecht - da wissen aber andere sicher mehr zu... Ich finde den Einblick relativ entspannt, nicht zu nah nicht zu weit weg der perfekte Punkt zum reinschauen, hab das aber nie vermessen.

Zum Thema Atlanten: Ja das ist wirklich toll, die Amateurastronomie wird halt wirklich noch von den aktiven Amateuren getragen. Ich habe den Triatlas in A3 in einem Order in Prospekthüllen und den Hunter (den ich lieber und häufiger einsetze) ebenfalls in A3 und dann selbst laminiert - Gebunden ist auch klasse, aber auch echt teuer und ich habe für mich festgestellt, dass ich lieber aus der Übersichtskarte meine benötigte Seite heraussuche und dann das Einzelblatt nehme (lässt sich auch gut mit einem Magneten am Tubus befestigen).

CS und Gruß
Benny
Taunus-Astronomie- AstroBLOG
weitFELD - Bennys photoBLOG
Offline Andreas  
#15 Geschrieben : Donnerstag, 18. April 2019 11:23:37(UTC)
Andreas


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 16.04.2009(UTC)
Beiträge: 985
Wohnort: Taunus
Hallo,
also ich würde mir ja kein Okular mehr kaufen, durch das ich nicht vorher einmal hindurchgeschaut hätte. Das mit dem Augenabstand und dem Asti wäre mir viel zu unsicher. Mit meiner Kurzsichtigkeit von fast 4 Dioptrin und vorhandenem Asti komme ich glücklicherweise ohne Brille klar. Wenn ich mich richtig erinnere ist der Störeffekt der Hornhautverkrümmung auch abhängig von der Vergrößerung. Das alles ist immer einen Versuch wert, auch mal ohne Brille. Aber es ist schließlich dein Geld.
Gruß und klaren Himmel
Andreas
Ich sehe was ich sehe - wenn ich es sehe
Benutzer, die gerade dieses Thema lesen
OceanSpiders 2.0
2 Seiten12>
Das Forum wechseln  
Du kannst keine neue Themen in diesem Forum eröffnen.
Du kannst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge nicht löschen.
Du darfst deine Beiträge nicht editieren.
Du kannst keine Umfragen in diesem Forum erstellen.
Du kannst nicht an Umfragen teilnehmen.