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Offline Uhidde  
#1 Geschrieben : Samstag, 16. Februar 2019 16:42:47(UTC)
Uhidde

Rang: Neues Mitglied
Mitglied seit: 16.02.2019(UTC)
Beiträge: 1
Hallo, liebe Gemeinschaft. Ich bin neu hier im Forum weil ich evtl. Eure Hilfe brauche. Ich habe heute mir meinem neuen Skywatcher 200/1000 versucht den Jupiter aufs Korn zu nehmen. Das ist mir auch gelungen. Ich habe erst mit einem Plössel 20mm den Planeten gefunden und bin dann auf ein 8mm Plössel gegangen. Zwar habe ich den Jupiter mit 4 seiner Monde beobachten können, von der abgebildeten Größe war ich jedoch enttäuscht. Ich dachte zumindest, dass ich ihn relativ Groß im Sucher erfassen kann. Leider war er so klein, dass ich gerade so seinen Gürtel erkennen konnte (nein nicht der Saturnring). Die Monde waren als winzige Punkte zu sehen. Ich habe Plössel von 40 mm bis 6mm und zwei Barrow ( 2x und 5x) mit diesem Teleskop müsste doch mehr drin sein? Oder mache ich etwas falsch.
Danke im Voraus für eure Antworten
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Offline mwalbiner  
#2 Geschrieben : Sonntag, 17. Februar 2019 12:05:11(UTC)
mwalbiner


Rang: Fortgeschrittener Spechtler
Mitglied seit: 16.10.2014(UTC)
Beiträge: 151
Wohnort: 86381 Krumbach
Hallo?

Herzlich Willkommen im ATDS!

Um den Jupiter größer und mit mehr Details zu sehen
solltest Du die Brennweite z.B. mit der Barlow vergrößern.
Als Okulare solltest Du dann möglichst kleine Brennweiten wählen,
also dein 4mm.
Mit den normalen Okularen allein wird er ziemlich "klein" zur
Beobachtung und hell, aber das ist normal.

Beste Grüße

Manfred
Offline Steven  
#3 Geschrieben : Sonntag, 17. Februar 2019 16:43:31(UTC)
Steven


Rang: Spechtler
Mitglied seit: 12.08.2013(UTC)
Beiträge: 67
Wohnort: Rheinhessen
Hallo "Uhidde" (wir schreiben uns hier üblicherweise mit Vornamen an),

willkommen im ATDS!

Grundsätzlich falsch machst du nach deiner Beschreibung nichts. Es ist so wie Manfred schreibt, dass du "nur" höher vergrößern musst, um ein größeres Jupiterscheibchen im Okular zu sehen.

Allerdings gibt es bei der Beobachtung einige weitere Faktoren zu beachten.
Großen Einfluss hat das sog. "Seeing" (Luftunruhe in der Atmosphäre). Hierdurch wird die Möglichkeit zu Vergrößern bei schlechten Bedingungen stark begrenzt. Jupiter wird dann bei hohen Vergrößerungen im Okular bildlich gesprochen "herumwabern/-springen". Das Problem wird zurzeit dadurch verstärkt, dass die Planeten von der Nordhalbkugel aus beobachtet nur sehr niedrig über dem Horizont stehen (Jupiter weniger als 15°Wink.
Des Weiteren ist der Stand der Planeten im Jahreslauf wichtig. Die Jupiter-Opposition ist dieses Jahr erst im Juni. Zurzeit hat das Jupiterscheibchen einen scheinbaren Äquatordurchmesser von ca. 36". Zur Opposition im Juni werden es ca. 46" sein.
Mit steigender Vergrößerung wandert dir das Objekt der Begierde auch schneller aus dem Gesichtsfeld des Okulars. Sollte deine Montierung keine automatische Nachführung haben, darfst du permanent manuell nachführen.

Als erstes würde ich an deiner Stelle die Vergrößerung nach und nach erhöhen bis das 6 mm Okular erreicht ist. Das erhöht die Vergrößerung schon einmal von deinen 125-fach (8 mm) auf 167-fach. Sollte es das Seeing zulassen, dann kannst du mit der 2-fach Barlow die Vergrößerung weiter steigern. Zum Beispiel in Kombination mit deinem 8 mm Okular auf 250-fach. Das dürfte aber zurzeit schwierig werden.

Die Jupitermonde wirst du mit deinem Gerät immer nur als Punkte sehen.

Viele Grüße & CS
Stefan
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