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Offline raziel28  
#1 Geschrieben : Friday, May 4, 2018 6:42:15 AM(UTC)
raziel28


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 8/24/2009(UTC)
Beiträge: 608
Wohnort: Carlsberg
Hallo zusammen,

frei nach dem Vorbild meiner Bowlingmount, die ich mir mal aus der amerikanischen ATM-Szene abgeguckt hatte...
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...habe ich mir nun eine Kleinstmontierung für ein 50mm Weitfeldteleskop gebaut. Ja, das Teleskop ist eigentlich ein Sucher, wie sie üblicherweise bei Teleskopen dabei sind. Den Halter hatte ich schon vor ein paar Jahren umgebaut, also, alles weggedremelt, was man nicht braucht.

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Billardkugeln lassen sich ausgesprochen gut bohren und schleifen, macht halt nur einen Haufen Dreck.
Die Aufnahme für die Kugel ist ein abgedremelter 50mm RG-Rohrstopfen, das schwarze Rohr darunter ein Alu-Möbelfuß von IKEA.
Da soll mal noch ein Holzbrettchen drunter, die Schlossschraube für das Gegengewicht wird noch durch ein kleines Edelstahlröhrchen ersetzt.
Das Gegengewicht ist übrigens aus dem Bogensport, ein Tariergewicht, 300g. Klar, da lacht sich jeder mit Drehmaschine schepp, aber da ich nicht selbst drehen kann muss ich halt auf andere Art kreativ werden, wo man Edelstahl rund mit Mittenloch her bekommt.

Carpe Noctem
Toni

Eine Sache sollte immer so gebaut sein, dass der gewünschte Zustand auch der einfachste ist.
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Offline Loeni  
#2 Geschrieben : Friday, May 4, 2018 8:11:27 AM(UTC)
Loeni


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 10/31/2009(UTC)
Beiträge: 331
Wohnort: Ratingen
Moin Toni,
Na das ist klasse. Als Snookerfan tut eine aufgebohrte Weisse zwar weh.....😂😉 aber trotzdem auf
jeden Fall nachbauenswert und inspirierend. Das wäre was für meinen Zeissig 50/540😎

Viele Grüße

CHRISTIAN, der schon im ATT Fieber ist😉
Offline raziel28  
#3 Geschrieben : Friday, May 4, 2018 9:15:58 AM(UTC)
raziel28


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 8/24/2009(UTC)
Beiträge: 608
Wohnort: Carlsberg
Hallo Christian,

dank' Dir für die Blumen! :)
Ich glaube aber, bei diesen billigen Chinakugeln hält sich der Bohrschmerz doch in Grenzen.

Na, wenn es was für Dich ist, dann fix bei der Hand, im Grunde ist so ein Ding sehr schnell gebaut.

Carpe Noctem
Toni

Eine Sache sollte immer so gebaut sein, dass der gewünschte Zustand auch der einfachste ist.
Offline Pipo  
#4 Geschrieben : Friday, May 4, 2018 9:28:51 AM(UTC)
Pipo


Rang: Spechtelrentner
Mitglied seit: 4/28/2010(UTC)
Beiträge: 1,156
Wohnort: Berlin
Moin Toni

und wie bohrst du mit Heimwerkermitteln ein Loch quer durch eine Bowlingkugel?

Viele Grüße

Pipo
Man darf ruhig dumm sein. Man muss sich nur zu helfen wissen.
-------------------------------------------------------------
Newtons in der Dose - 12" f5 - 6" f8 - 3" f9 und 4,5" f8 Schienendob
4" Mak , FG 10x50
Erfle 42 mm, HR 25 und 8, Plössl 20 und 12,5, WA 15 und Ortho 6
Offline Andreas  
#5 Geschrieben : Friday, May 4, 2018 9:56:31 AM(UTC)
Andreas


Rang: Spechtelprofi
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Wohnort: Taunus
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Gefällt mir ausgesprochen gut!

Gruß und klaren Himmel
Andreas
Ich sehe was ich sehe - wenn ich es sehe
Offline raziel28  
#6 Geschrieben : Friday, May 4, 2018 10:26:33 AM(UTC)
raziel28


Rang: Spechtelprofi
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Beiträge: 608
Wohnort: Carlsberg
Hi Pipo,

Zitat von: Pipo Gehe zum zitierten Beitrag

und wie bohrst du mit Heimwerkermitteln ein Loch quer durch eine Bowlingkugel?


Die Bowlingkugel hatte ich gar nicht komplett durchbohrt, sondern nur so tief, dass ein Dübel rein passt, in den ich die Gegengewichtsstange einschrauben konnte. (M-Gewinde Schwerlastanker)

Die GP-Aufnahme habe ich dann einfach mittels Vorbohren mit Senkschrauben befestigt. Um das halbwegs genau gegenüber der Gegengewichtsstange hin zu bekommen, hatte ich die Kugel an der Gegengewichtsstange festgehalten und einmal am langen Arm pendelnd über den Boden geschrappt. Da wo der Schmarren ist, ist quasi 'Neuseeland', und da kam die Klemme hin.

Für die Billardkugel habe ich mir was anderes überlegt. Zunächst habe ich einen RG-Rohrstopfen mittig durchbohrt, der als Zentrierhilfe und Lagerung der Kugel während des Bohrens gedient hatte und der ja dann später als Montierungslager seinen Dienst tut.
Alternativ hätte man auch den Trick mit dem Forstnerbohrer anwenden können: http://www.hobbywood.de/...kugel_mittig_bohren.html

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Die Schraube, die den Rohrstopfen auf dem Bohrtisch fixiert diente zugleich als Zentrierung für den Bohrer. Da die Tischmaschine nicht genügend Hub hat, musste ich zunächst den Bohrer weit aus dem Bohrfutter heraus stehen lassen.

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Um nun nichts mehr zu verändern, habe ich den Bohrer im Bohrfutter wieder 'eingefahren' und dann die ersten ca 3cm in die Kugel gebohrt.
Dann musste ich wieder den Bohrer weiter aus dem Bohrfutter herausstehen lassen und konnte dann mit dem Hub der Bohrmaschine die Kugel durchbohren.

Carpe Noctem
Toni

Eine Sache sollte immer so gebaut sein, dass der gewünschte Zustand auch der einfachste ist.
Offline raziel28  
#7 Geschrieben : Friday, May 4, 2018 10:27:47 AM(UTC)
raziel28


Rang: Spechtelprofi
Mitglied seit: 8/24/2009(UTC)
Beiträge: 608
Wohnort: Carlsberg
Hallo Andreas,

Zitat von: Andreas Gehe zum zitierten Beitrag
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Gefällt mir ausgesprochen gut!


Dankeschön! Das freut mich.

Carpe Noctem
Toni

Eine Sache sollte immer so gebaut sein, dass der gewünschte Zustand auch der einfachste ist.
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